Mit dem Abschluss der letzten Wettpartnerschaft endete vor kurzem die "soziale Wette" der Adalbert-Raps-Stiftung mit Sitz in Kulmbach. Die Stiftung wettete im Zeitraum von September 2020 bis März 2021, dass gemeinnützige Organisationen in Oberfranken es innerhalb eines Zeitraums von drei Monaten nicht schaffen würden, mindestens drei neue ehrenamtlich Engagierte für ihr jeweiliges Angebot zu gewinnen. Das Ergebnis übertrifft dabei laut einer Pressemitteilung der Initiatoren alle Erwartungen: Mit 30 gewonnenen Wettpartnerschaften und 240 neuen ehrenamtlich Engagierten für Oberfranken (zwölf für die Region Hof, 19 für den Landkreis Wunsiedel, 20 für Coburg, zehn für Kronach, 28 für Bayreuth, 46 für Kulmbach, 29 für Forchheim und 70 für Stadt und Landkreis Bamberg ) sei die "soziale Wette" ein voller Erfolg.

Alle teilnehmenden Organisationen dürfen sich nun nicht nur über die neu gewonnenen Helfer für ihr jeweiliges Engagement, sondern auch über den verdienten Wetteinsatz in Höhe von insgesamt 31 500 Euro freuen, den die Stiftung den Organisationen nun als Fördermittel zur Verfügung stellt.

"Wir sind überwältigt von der großen Wettteilnahme und dem Engagement der Bürger Oberfrankens ", so der Vorsitzende Stiftungsvorstand Frank Alexander Kühne.

Wie bei einer Wette üblich, ging es auch bei der "sozialen Wette" der Adalbert-Raps-Stiftung um einen attraktiven Wetteinsatz in Form der finanziellen Unterstützung in Höhe von bis zu 1400 Euro pro Wette. Wurde die Wettbedingung mit dem dritten gewonnen Ehrenamtlichen erfüllt, erhielt die Organisation eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 500 Euro. Für jeden vierten bis sechsten gewonnen Ehrenamtlichen spendete die Stiftung zusätzlich 100 Euro und für jeden siebten bis zehnten neuen Unterstützer sogar 150 Euro. red