Nicht erst die Zeit des Homeschoolings hat deutlich gemacht, dass es nicht in jeder Familie digitale Endgeräte gibt, die ein vernünftiges Arbeiten am PC von zu Hause aus ermöglichen. Das zeigte sich auch bei der Klasse V1 der Strullendorfer Schule . Doch wie soll man junge Menschen für den Berufsalltag fit machen, wenn es auch an der Schule nicht genügend Leihgeräte gibt?

Schüler lösten das Problem selbst

Die Schüler machten aus der Not eine Tugend und beschlossen, selbst Abhilfe zu schaffen. Völlig selbstständig recherchierten sie die Preise und die Ausstattung für Laptops , schrieben Briefe und E-Mails an Strullendorfer Firmen und machten Termine aus, um ihr Anliegen auch persönlich vorzutragen. Nicht immer waren sie erfolgreich, aber auch solche Erfahrungen müssen gemacht werden.

Am Ende kamen 15 Laptops für den Klassenverband zusammen. Zwei Laptops davon steuerte die Gemeinde Strullendorf dazu bei, so dass jetzt jedem in der Klasse ein Computer zur Verfügung steht.

Großzügige Spenden

Durch großzügige Spenden des Elternbeirats und vom EDV-Dienstleister an der Schule konnten dann letztlich qualitativ noch höherwertigere Laptops angeschafft werden, als ursprünglich geplant war. Die Schüler werden mit den neuen Laptops auch die Klasse V2 absolvieren und nach ihrem Abschluss die Geräte an die neue Klasse V1 weitergeben.

Klassenleiterin Melanie Schindler war bei der Übergabe der Geräte zurecht sehr stolz auf ihre Klasse und das Engagement ihrer Schützlinge. asp