Dies galt für den Aufstellungsbeschluss des Baugebiets, dessen Geltungsbereich Flurstücke auf einer Fläche von insgesamt rund 17 400 Quadratmetern umfasst.
Als nach der Abarbeitung der Tagesordnungspunkte die Baiersdorfer das Wort hatten, wies Wolfgang Merkel aus Igelsdorf als Sprecher etlicher Bürger des Ortes auf die Probleme des geplanten neuen Wohngebietes hin: Es liege in einem Hochwassergebiet. Die bestehende Kanalisation in den angrenzenden Straßen sei bereits jetzt überlastet, weshalb vor Baubeginn ein
Grundstücksentwässerungkonzept erarbeitet und ein zusätzliches Abwasser-Kanal-System ein-plant werden müsse.
Zudem müsse überlegt werden, ob nicht eine zusätzliche Straßenanbindung herzustellen sei, um die Mehrbelastung des örtlichen Straßennetzes durch die Fahrzeuge der Bewohner von 30 bis 40 neuen Wohneinheiten aufzufangen.
Bürgermeister Galster versprach, die vorgetragenen Bedenken bei der Bauplanung zu berücksichtigen.