Erlangen — Für den viergleisigen Bahnausbau im etwa 16 Kilometer langen Abschnitt Erlangen endet eine weitere Bauetappe zwischen dem 27. und 29. Juni.
In dieser Zeit ist die Strecke voll gesperrt. Ein Schienenersatzverkehr ist eingerichtet. Die neuen Bahnanlagen werden laut Bahn an bestehende Gleise angefügt und in die Stellwerkstechnik eingegliedert. Zuvor werden während eines eingleisigen Betriebes neue Gleise im Bereich Eltersdorf und Erlangen mit Oberleitungen und technischer Ausrüstung (z. B. Signale und Achszähler) an das Streckennetz angebunden. Dafür muss eine neue Software für die Stellwerke Eltersdorf und Erlangen installiert werden. Vom 19. bis 21. Juni wird der eingleisige Betrieb genutzt, um die Bestandsbrücke über die Autobahn A3 abzubrechen. Umleitungsstrecken sind ausgeschildert.
Nördlich von Erlangen in Richtung Baiersdorf werden unter anderem Stützwände sowie die verlegte Staatsstraße fertig gestellt. Seit 2014 entstanden mehrere Eisenbahnüberführungen, eine Straßenbrücke, über 6,7 Kilometer neue Fern- und S-Bahn-Gleise, mehr als 2,6 Kilometer Lärmschutzwände.
An Erdarbeiten sind etwa 120 000 Kubikmeter bewältigt worden. Die umgestalteten Haltepunkte Eltersdorf und Bruck sowie der neue Haltepunkt Paul-Gossen-Straße gehen ihrer Inbetriebnahme entgegen. red