Vor zehn Jahren wurde der Obstlehrpfad des ortsansässigen Gartenbauvereins am Ortsrand von Gleußen eröffnet. Die in Teilen alleeartige Anlage wurde im Jahr 2012 durch einen Quittenlehrpfad ergänzt. Beide Teile stellen seitdem eine wunderbare Eingrünung des Ortsrandes dar.
Radfahrer und Obstliebhaber können sich seitdem praxisnah über die breite Palette historischer Sorten des Coburger Landes informieren. Auch die Schüler der Oskar-Schramm-Schule in Bodelstadt sind regelmäßige Gäste des Lehrpfades. Zum Ausklang des Monats Juni traf die zweite Klasse der Oskar-Schramm-Schule in der Gleußener Obstanlage ein. Thomas Neder, Geschäftsführer des Kreisverbandes Coburg für Gartenbau und Landespflege, führte die jungen Gartenfreunde durch das Gleußener Obstparadies und hatte einiges an Wissenswertem für die Schulklasse bereit. Anhand eines kleinen Obstfrühstücks wurde die Einteilung der Obstarten in Kern-, Stein-, Schalen-, und Beerenobst erläutert. Weiter erfuhren die Bodelstadter Schüler, wie man Apfelbäume mittels Veredlung vermehrt und aus welchen funktionalen Bäumen ein Obstbaum besteht. Es wurde nicht nur eifrig zugehört, sondern auch tatkräftig mit angepackt, als es darum ging, einen jungen Quittenbaum zu pflanzen. Wie eng Obstanbau und Imkerei miteinander verbunden sind, erklärte Imker Roland Brochlos mit vielen Geschichten und mitgebrachten Utensilien aus seinem Bienenstock. Für eine kleine Stärkung sorgte das Team des Gartenbauvereins Gleußen. TN