Bereits mehrfach hat sich der Adelsdorfer Bau- und Umweltausschuss mit dem Lärmschutzwall an der Staatsstraße 2264 beschäftigt. Im Antrag der Freien Wähler ging es am Mittwochabend nun mal nicht um die Erhöhung, die laut Fischkal im Februar in Angriff genommen werden soll, sondern um den Baumbestand auf dem Lärmschutzwall.

"Die Bäume sollten möglichst geringen bis gar keinen Schaden nehmen", wünschte Tim Scheppe. Bürgermeister Karsten Fischkal (FW) schlug eine Zusammenarbeit mit dem Büro IVL in Zeckern vor, das für 1700 Euro ein Konzept erarbeiten soll, wie der Lärmschutzwall renaturiert werden kann.

Mehrere Jahre erforderlich

"Da sind viele Bäume drin, die ausgedörrt sind, es gibt viel Totholz drin", so Fischkal. "Es ist einfach so, dass mancher Baum auch mal sein Ende erzielt hat. Das Büro IVL soll uns dabei begleiten." Er machte auch klar, dass sich dies über Jahre ziehen würde. "Wir können jedes Jahr einen Abschnitt renaturieren."

Totholz oder nicht?

"Ich gehe da jeden Tag mit meinem Hund spazieren", meldete Michael Auer (Grüne) sich zu Wort. "Ich habe noch keinen Baum gesehen, der auf ein Haus fallen könnte."

"Da ist Totholz drin", erklärte Fischkal erneut. "Es sind auch Bäume drin, die eine Größe erreicht haben, dass wir das überprüfen müssen. Wenn ein Baum umfällt, möchte ich nicht dafür verantwortlich sein." Einstimmig wurde der Beschluss gefasst, sich über das Büro IVL Handlungsempfehlungen geben zu lassen.