Zukunftsweisenden Charakter hat ein bei der Sitzung des Stadtrats am Dienstag getroffener Beschluss des Gremiums in Sachen Städtebauförderung: Die Stadt meldet eine Reihe von Maßnahmen betreffend der Sanierungsgebiete "Altstadt" und "Bahnhofstraße-Gründerzeitviertel" fristgemäß bei der Regierung von Oberfranken an für eine Bezuschussung im Rahmen des Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramms "Soziale Stadt" sowie für die Förderinitiative "innen statt außen". Der Fördersatz beträgt im Regelfall 60 Prozent.

Bis zu 80 Prozent Förderung

Bürgermeister Jürgen Kohmann (CSU) verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, dass möglichst viele Einzelmaßnahmen Einzug in den Fördertopf "innen statt außen" finden, denn hier liegt der Förderanteil sogar bei 80 Prozent.

Folgende Maßnahmen mit einem Gesamtvolumen von 1,73 Millionen Euro meldet die Stadt bei der Regierung an: Erstellung eines integrierten städtebaulichen Konzepts, Sanierung und Erweiterung der Alten Darre, Umbaumaßnahmen und Realisierungswettbewerb zum "Bärengelände", Umgestaltung Bahnhofstraße Bauabschnitt IV und V, Kommunales Fassadenprogramm, Sanierung der Stadtmauer in den Bereichen Unterer Lauterdamm und Untere Badegasse, Weiterbeschäftigung des Quartiersmanagers sowie für die Innenstadtentwicklung zweckmäßiger Grunderwerb zweier Flurgrundstücke.