Am 6. November ist Gedenktag des heiligen Leonhard – Kirchenpatron in Pfaffenhausen – und damit auch immer am zweiten November-Wochenende unsere „Kirchweih“.
Leonhard von Limoges (um das Jahr 500) war ein fränkischer Adelssohn, der später als Eremit lebte.
Besondere Verehrung wurde ihm ab dem 11. Jahrhundert als Nothelfer zuteil, vor allem als Schutzpatron für das Vieh, insbesondere für die Pferde.
Reitvereine im deutschsprachigen Raum sind nach St. Leonhard benannt; „Leonhardi-Ritte“ sind überregional bekannt. In Inchenhofen (Nähe Augsburg) besteht sogar seit 1659 eine Erzbruderschaft zum heiligen Leonhard, die Papst Alexander VII. genehmigt hat.
Den Patroziniums-Gottesdienst feierte diesmal Wortgottesdienstleiter Sturmius Schneider mit uns.
Das Thema seiner Predigt war „Kraft und Energie tanken und sich etwas zutrauen“.
Der Gottesdienst ist für uns sozusagen der erste Teil des Patroziniums, denn Pfaffenhausen ist die einzige Kirchengemeinde im pastoralen Raum Hammelburg, wo anschließend auch eine Pferdesegnung stattfindet. Weil aber Pferde (vor allem in der Landwirtschaft) immer seltener werden, haben wir uns dem „Fortschritt“ angeschlossen und nun kommen auch Traktoren zur Segnung. Und Kinder bringen Haustiere mit, aber auch Spielzeug-Traktoren aller Art. Diesmal waren zwei Pferde und mehrere Traktoren da, Hunde und Hühner waren in der Mehrzahl. Sturmius Schneider erbat Gottes Segen in der Kirche für alle Menschen und draußen für alle Tiere und bekräftigte dies mit Weihwasser.