Nach einem Antrag der CSU im November 2015 beschäftigten sich die Fraktionen bereits mit dem Thema, nun setzte sich der Stadtrat auch in der Sitzung mit der Idee auseinander, eventuell einen City-Manager zu beauftragen beziehungsweise zu beschäftigen.
Falls ein geeigneter Fachmann gefunden wird, soll das der Weiterentwicklung der Stadt dienen. "Insbesondere die bestehenden und drohenden Leerstände bereiten mir Sorgen", nannte Kohmann einen Punkt, dessen sich ein City-Manager annehmen könnte.
Engagiert diskutierten die Gremiumsmitglieder über das mögliche Tätigkeitsgebiet. "Zuständigkeiten und Kompetenzen, etwa des Bauamts, dürfen keinesfalls beschnitten werden, das muss Grundvoraussetzung ein", betonte Christian Ziegler (Junge Bürger).
Als Impulsgeber und Mitgestalter könne ein City-Manager durchaus Positives bewirken, so der Tenor. Denkbar wäre auch beispielsweise - hieß es - ein Werkvertrag nach dem Modell der Stadt Lichtenfels. Vor dem Hintergrund, dass dieses Votum nicht dazu verpflichte, jemanden einzustellen, befürwortete das Gremium die Idee grundsätzlich. Nun werden sich die Fraktionen beraten, um gemeinsam ein Stellenprofil für die Ausschreibung zu entwickeln.