Innerhalb von 24 Stunden wurden in den neuen Räumlichkeiten des Leopoldina-Krankenhauses der Stadt Schweinfurt neun Babys geboren. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor.

Die erste kleine Erdenbürgerin wollte gar nicht warten, bis der Umzug komplett abgeschlossen war. Bereits am 12.Mai kam Lavie Heyne mit 2940 Gramm und 49 cm um 13.40 Uhr zur Welt. Die Kleine ist das erste Kind ihrer Eltern Jacqueline Heyne und Florian Pfister, die überglücklich sind.

Als Jacqueline Heyne zur Geburt ins Leo kam war ihr gar nicht klar, dass ein Umzug der Kreißsäle geplant war. Aufgrund der baulichen Erweiterung der Geburtshilfe sollte just am Tag der Geburt ihrer ersten Tochter im Leo der Umzug der Geburtshilfe in die Übergangsräumlichkeiten in der ehemaligen ZNA stattfinden.

Davon ließ sie sich aber nicht aus der Ruhe bringen. In einem passenden Moment, nach dem CTG-Schreiben, nahm sie einfach, zusammen mit ihrer Hebamme, den Wechsel von den alten in die neuen Räumlichkeiten vor. Der Kreißsaal war schon komplett umgezogen und 1:1 zu den alten Räumlichkeiten ausgestattet.

"Es lief alles glatt und für mich total entspannt. Es war immer jemand da, der sich um mich und mein Kind gekümmert hat. Die neuen Räume sind sehr angenehm. Von dem Umzug habe ich nicht wirklich viel mitbekommen. Ganz im Gegensatz zum werdenden Vater, der als Handwerker fast versucht war, bei den letzten Umbaumaßnahmen, dem Bilderaufhängen, mit anzupacken", erzählt die junge Mutter.

"Auch die Babys mögen unsere neuen Kreißsäle anscheinend", schmunzelt Ramona Kühlmann, leitende Hebamme am Leopoldina-Krankenhaus, denn Lavie bekam schnell Gesellschaft. Bis Freitagnachmittag erblicken noch weitere acht Babys gesund und munter das Licht der Welt. Und für Familie Heyne/Pfister steht fest, dass das geplante Geschwisterchen von Lavie auch wieder im Leo zur Welt kommt. "Dann allerdings", so fügt Sandra Piede, stellvertretende leitende Hebamme hinzu "schon in einem der dann neugebauten Kreißsäle."

Die Geburtshilfe in der Region Schweinfurt ist mit dem Leopoldina-Krankenhaus und dem Krankenhaus St. Josef bestens aufgestellt, heißt es auch in einer Pressemitteilung der Kongregation der Schwestern des Erlösers. red