Wie eine Wand stand der Regenguss vor den Verkehrsteilnehmern am Mittwochabend gegen 20 Uhr auf der A 73 zwischen der Anschlussstelle Rödental und dem Parkplatz Coburger Forst. Für manche kam das so überraschend, dass zwei Verkehrsunfälle mit Personenschaden passierten, wie die Polizei mitteilt.
Fast zeitgleich kamen zwei in entgegengesetzter Richtung fahrende Pkw von der Fahrbahn ab, nachdem sie in den Wolkenbruch gefahren waren. In nördlicher Fahrtrichtung geriet ein 39-jähriger aus dem Landkreis Coburg wegen Aquaplanings mit seinem Auto von der Fahrbahn ab und überschlug sich an der angrenzenden Böschung mehrfach. Bei dem neuwertigen Renault entstand ein Totalschaden in Höhe von 20 000 Euro, der Fahrer kam mit Verdacht auf ein HWS ins Klinikum Coburg.
In der Gegenrichtung verlor ein 26-Jähriger aus dem Landkreis Lichtenfels nässebedingt die Kontrolle über seinen VW Golf und krachte in die rechte Außenschutzplanke. Nachdem das Fahrzeug etwa 20 Meter Schutzplanke niedergemäht hatte, blieb es am rechten Fahrbahnrand stehen. Der Fahrzeugführer erlitt ein HWS und wurde ins Klinikum Lichtenfels eingeliefert, sein an der Vorderseite beschädigter Pkw ist nun circa 8000 Euro weniger wert.
Die ansässigen Feuerwehren aus Ebersdorf bei Coburg, Dörfles-Esbach und Lautertal leisteten an der Unfallstelle hervorragende Absicherungsarbeit und ermöglichten so eine gefahrlose Unfallaufnahme durch Beamte der Verkehrspolizei Coburg. Zudem beseitigten die rund 50 Feuerwehrleute das Trümmerfeld auf der Fahrbahn und verhinderten das Auslaufen von Betriebsflüssigkeiten aus den beschädigten Pkw. pol