Bamberg — Einen großen Schutzengel hatte eine Autofahrerin in Bamberg, die am Freitagmorgen am viel befahrenen Berliner Ring kurzzeitig das Bewusstsein verlor und gegen eine Hausfassade krachte. Dass die 48-Jährige lediglich leicht verletzt wurde, grenzt an ein kleines Wunder. Nach Angaben der Polizei hat sich der Unfall am Berliner Ring, Ecke Pödeldorfer Straße, gegen 6.45 Uhr am Freitagmorgen ereignet. Eine 48-Jährige wollte mit ihrem Pkw die Kreuzung stadteinwärts überqueren, als sie für kurze Zeit das Bewusstsein verlor. Ihr Fahrzeug geriet bereits hier auf die Gegenfahrbahn und auf den Grünstreifen. Unklar ist bislang noch, ob die Ampel an der Kreuzung Rot- oder Grünlicht angezeigt hatte.

Ein "Verkehrs"-Wunder

Die Frau überquerte den Berliner Ring und kam an der Hauswand eines neuen Ärztehauses zum Stehen. Das Auto fing sofort Feuer. Die Fahrerin war kurzzeitig in ihrem Pkw eingeklemmt, konnte sich aber rasch befreien. Die 48-Jährige wurde bei dem Unfall glücklicherweise nur leicht verletzt und kam ins Krankenhaus. Der Pkw brannte vollständig aus.
Die Bamberger Feuerwehren löschten den Brand und konnten ein Übergreifen des Feuers auf das Gebäude zum Glück verhindern. An der Isolierung des neuen Gebäudes scheint jedoch ein deutlicher Schaden entstanden zu sein. Die Höhe des Sachschadens ist derzeit noch nicht bekannt, es wird jedoch von einer fünfstelligen Schadenssumme auszugehen sein.
Bis 8.15 Uhr war die Unfallstelle in der Pödeldorfer Straße für den Verkehr komplett gesperrt. Dass das "führerlose Überqueren" des Berliner Rings zu dieser stark befahrenen Zeit zu keiner weiteren Schädigung oder Gefährdung führte, grenzt laut Polizei "an ein Wunder".
Bereits am Donnerstagmorgen hatte sich am Berliner Ring an der Ecke zur Memmelsdorfer Straße ein Auffahrunfall ereignet. Bei diesem Unfall gab es keine Verletzten. Es entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von 3000 Euro, teilte die Polizei auf Nachfrage von infran ken.de mit. pol/ak/fm