Zur Amtsübergabe vom bisherigen Präsidenten des Rotary-Clubs Aischgrund, Peter Schneider, an den neuen Präsidenten Bernhard Metzger stellten sich die neuen Austauschschüler der rotarischen Club-Gemeinschaft vor. Elf Schülerinnen und ein Schüler aus den regionalen Bildungsstätten werden zu Familien in ferne Länder wie Kanada, Japan und den USA reisen. Mit ihren roten Rotary-Shirts stellten sich die Gymnasiasten zusammen mit sechs weiteren Jugendlichen, die gerade hier in der Region bei deutschen Familien die Kultur und Le-bensweise unseres Landes kennenlernen, auf.

Botschafter Deutschlands

Frieder Müller-Maatsch, der den Kurzzeitaustausch auch auf rotarischer Distriktsebene in Nordbayern und Thüringen betreut, berichtete beim Treffen in Birnbaum, dass im gesamten Distrikt in diesem Jahr 37 Austauschschüler vermittelt werden. Neben den bereits genannten Austauschländern besuchen die Schüler auch Thailand, Malaysia, Indonesien, Chile, Südafrika, Simbabwe und Brasilien.

Die Jugendlichen sollen, so Müller-Maatsch, sich als Botschafter ihres Heimatlandes Deutschland sehen. Der Rotary-Jugendaustausch ist kein Tourismus-Programm, sondern ein kultureller Austausch. Hauptziel dabei ist die Förderung des Friedens auf der Welt als weltweiter, rotarischer Gedanke.

Freundschaften fürs Leben

Durch gegenseitiges Kennenlernen und Kontakte über Ländergrenzen hinweg könne dazu ein wichtiger und nachhaltiger Beitrag geleistet werden. Denn die Erfahrungen würden zeigen, dass die im Austausch geschlossenen Freundschaften über viele Jahre hinweg, manchmal das ganze Leben weiterbestehen. Einladungen zu Hochzeiten der Austauschpartner nach Indien oder in die USA seien dann schöne Erlebnisse für ehemalige Austauschschüler und die Austauschfamilie. Michael Thiem