Oerlenbach — Die Senioren des Seniorenhauses Kramerwiesen in Oerlenbach haben die benachbarten Schulen in Ebenhausen und Rottershausen besucht. Ziel war es, Kontakte zwischen Jung und Alt zu ermöglichen und zu erhalten.
Schon in der Vergangenheit haben die Schulen und das Seniorenhaus eng zusammengearbeitet. So sind die Kinder mit ihren Lehrern schon des Öfteren im Seniorenhaus gewesen und haben zum Beispiel ihren Wandertag mit einem Besuch bei den Senioren verbunden, was auf beiden Seiten für strahlende Gesichter sorgte.
Das Thema für diesen Austausch nun war die Schulzeit früher und heute. Hierzu hatte eine Projektwoche im Seniorenhaus stattgefunden. Es wurde über die Schulzeit früher gesprochen. Hierbei ging es um Schiefertafeln, lange Schulwege, die zu Fuß zurückgelegt werden mussten und Schultüten, die damals mit Kreide und anderem Schulbedarf gefüllt waren. Auch überlegten sich die Bewohner des Seniorenhauses, wie die Schulzeit heutzutage verlaufen könnte. Fragen waren unter anderem: "Welche Utensilien geben Eltern ihren Kindern in der Schultüte mit auf dem Weg?" oder "Wie verlaufen die Schulwege, müssen Kinder noch immer zu Fuß gehen?" Dies waren nur einige Fragen, denen die Bewohner gemeinsam mit den Therapeuten auf den Grund gingen.
Die Erfahrung der Ergotherapeuten im Seniorenhaus hat gezeigt, dass Senioren im Kontakt mit Kindern mehr Lebensfreude erfahren. Es wird die Erinnerung an die eigene Kindheit, aber auch an ihre Kinder und Enkelkinder geweckt. Kinder zaubern den Senioren immer ein Strahlen in das Gesicht, allein durch ihre Gegenwart. Dies f asziniert sowohl die Lehrkräf-te der Schulen, als auch die Therapeuten des Seniorenhauses Kramers wiesen.
Zum Schluss überreichten die Senioren den Schülern selbst gebastelte Schultüten mit Überraschungen, die sie im Rahmen der Therapie im Seniorenhaus hergestellt hatten. Im Gegenzug verabschiedeten sich die Kinder bei den Senioren mit einem strahlenden Lächeln und einem freundlichen Händedruck. red