Noch bis Dienstag, 13. Oktober, ist in der Stadtbibliothek Erlangen die Wanderausstellung "Schicksal Treuhand - Treuhand-Schicksale" zu sehen. Im Zentrum stehen die Geschichten von Betroffenen, deren Lebenswege maßgeblich durch die Aktivitäten der Treuhand geprägt wurden. Die Treuhandpolitik brach 1990 wie ein Schicksalsschlag über die Ostdeutschen herein. Als lebensgroße Porträts treten sie den Besuchern buchstäblich auf Augenhöhe gegenüber und berichten von ihren Erfahrungen. Über einen QR-Code können kurze Sequenzen angehört werden, in denen sich die damalige Stimmungslage widerspiegelt. Die geschilderten Erlebnisse und Empfindungen stehen beispielhaft für die Lebensgeschichten von Millionen Ostdeutscher, die durch Privatisierungen, Betriebsschließungen und Massenentlassungen - zeitweilig oder dauerhaft - an den Rand der Gesellschaft gedrängt wurden. Der Eintritt ist frei. red