Nach der Zukunft der Außenstelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge in Bayreuth erkundigte sich die parlamentarische Staatssekretärin Anette Kramme beim Bundesinnenministerium.
"Angesichts sinkender Flüchtlingszahlen wurde bereits spekuliert, dass Bayreuth die Außenstelle verlieren könnte. Zudem werden Asylverfahren zunehmend in Bamberg bearbeitet", so Kramme in ihrer Anfrage.
Das Innenministerium gab nun jedoch Entwarnung. "Das Bundesamt wird auch den Standort Bayreuth erhalten", wurde der Abgeordneten mitgeteilt. Für die Zukunft kämen zwei Aufgaben für die Wagnerstadt in Frage. Eine Möglichkeit sei die Übernahme von zentralen Aufgaben bei der Durchführung des Dublinverfahrens. Alternativ könnte Bayreuth zum Prozessreferat des Bundesamts für Bayern unter einer in Nürnberg gesteuerten Prozessführung entwickelt werden. "Die Überlegungen sind noch nicht abgeschlossen. In Abstimmung mit dem Freistaat Bayern soll jedoch zeitnah eine Entscheidung getroffen werden", heißt es. Anette Kramme begrüßt den Erhalt des Standorts Bayreuth. "Die Mitarbeiter hier leisten hervorragende Arbeit. Bei einem Vor-Ort-Besuch konnte ich mich davon erst kürzlich überzeugen", so die Abgeordnete. red