Mängel in der Schulstraße, die bei Bauarbeiten entstanden sind, sollen behoben werden, informierte der Bürgermeister in der Sitzung des Gemeinderats. Unter anderem sollen die Randsteine abgesenkt und die Geländer an der Schulturnhalle verändert werden, um so Barrierefreiheit zu gewährleisten. Schäden am Haus eines Anwohners und an den Pflastersteinen sollen auch behoben werden.


Weiherschlamm auf die Äcker

Seit längerer Zeit ist die Umgestaltung des Rathausplatzes beschlossen. Hierfür wurden die Arbeiten öffentlich ausgeschrieben, so Bernd Ernst vom Planungsbüro Gbi. Da sich jedoch nur ein Interessent gemeldet hat und dessen Angebot 30 Prozent über dem Kostenvoranschlag liegt, beschlossen die Gemeinderäte einstimmig, die Arbeiten aufzuteilen und getrennt auszuschreiben. Einige Arbeiten sollen noch in diesem Jahr direkt nach der Kirchweih durchgeführt werden, wie zum Beispiel die Weiherentschlammung und die Dammverlegung.
"Dadurch werden enorme Kosten eingespart, weil man den Weiherschlamm kostenlos auf den Äckern der Bauern entsorgen kann. Weiherschlamm ist nämlich ein hervorragender Dünger für die Landwirte. Würde man diese Arbeiten im Frühling durchführen, dann hätten die Bauern ihre Felder schon bestellt und man müsste den Schlamm teuer entsorgen", erklärt Bernd Ernst.
Ebenfalls sollen nach der Kirchweih die Bodenplatte für den Wintergarten errichtet, sowie die 20-kV-Leitung gebaut werden. Alle weiteren Arbeiten sollen im Herbst ausgeschrieben werden. "Dann füllen die Firmen ihre Auftragsbücher für 2018 und geben vielleicht bessere Angebote ab", so der Mitarbeiter der Gbi.


Nach den Gründen fragen

Der Vorschlag von Gemeinderat Andreas Kroner (FW), ob man die Firmen, die sich die Unterlagen zwar geholt (neun), jedoch kein Angebot abgegeben haben, fragen könnte, woran dies läge, wird von Bürgermeister Ludwig Wahl und Bernd Ernst in Betracht gezogen.
Auf Vorschlag von Willi Lorz (FW) wird nach Vergabe der Arbeiten auf den kostenlose Weiherschlamm öffnetlich hingewiesen, sodass sich genügend Landwirte melden.
Außerdem müssen Verbesserungsarbeiten an der Kläranlage durchgeführt werden. Die Planungen dafür wurden mit 90 000 Euro an ein Planungsbüro, das die Umbaukosten mit 425 000 Euro einschätzt,vergeben.


Vier Wahlbezirke

Da am 24. September, direkt an der Kirchweih, die Bundestagswahl ansteht, einigte man sich auf vier Wahlbezirke. Diese sind die Schule, das Rathaus, das katholische Pfarrheim und die Mehrzweckhalle des Sportheims. Das Wahllokal im evangelischen Gemeindezentrum fällt diesmal weg, da man mit vermehrter Briefwahl rechnet.
Um die Elektromobilität in der Gemeinde voranzutreiben, geht die Gemeinde mit einem guten Beispiel voran. Eines der Verwaltungsautos wird durch einen VW-E-Golf ersetzt. Dieser ist schon bestellt, kostet 32.100 Euro und steht der Gemeinde ab Mitte Juli zur Verfügung, so Ludwig Wahl. pf