Lustig ging es bei der Faschingsparty der Maximilian-Kolbe-Schule im Eichenweg zu, zu der die Rektorin Martina Musmann-Jäger neben den Schülern ihrer eigenen Schule auch die Schüler der St. Katharina-Schule eingeladen hatte.
Obwohl die Kleinsten der schulvorbereitenden Einrichtung schon vor einigen Tagen eine eigene Faschingsveranstaltung hatten, ließen sie sich nicht davon abhalten, nochmals bei den Großen mitzufeiern. Für die feurigen Rhythmen war die Schulband "Maximal" des Meranier-Gymnasiums unter der Leitung von Iris Arnal verantwortlich, die den Jugendlichen kräftig einheizte. Schon mit dem ersten Song, dem Brian Adams-Hit "Summer of 69", kam eine ausgelassene Stimmung in der Turnhalle des Förderzentrums auf, sodass sich viele Schüler vor der Bühne im Rhythmus der Musik bewegten.


Gelebte Integration

Die Band forderte die Schüler auch immer wieder zu Aktionen auf. So sangen sie voller Inbrunst das "Eh-eh-o-eh-o", das vor allem den Anfang und Schluss des bekannten Hits "Pompeii" der britischen Rockband "Bastille" bestimmt, mit. Andere Songs boten sich auch zum Mitklatschen an. Natürlich wurde auch eifrig getanzt, ob paarweise, im Kreis oder in der Reihe. Immer wieder bildete sich spontan eine Schlange, die sich in Form einer Polonaise durch den Saal und durch die tanzfreudige Menge zog. Nicht nur die Schüler, sondern auch die Lehrkräfte waren maskiert und machten bei allen Aktionen ausnahmslos mit.
Im Sinne einer gelebten Inklusion beteiligten sich auch körperlich gehandicapte Jugendliche, ob mit Gehhilfen oder im Rollstuhl sitzend, mit Begeisterungan der Faschingsparty. Oft ertönte einheitlich im Chor der Ruf in Richtung Band "Zugabe, Zugabe", den die Bandmitglieder gern erfüllten. Die Kinder und Jugendlichen erlebten eine wunderschöne Faschingsveranstaltung, die allen viel Spaß bereitete.
Alfred Thieret