Forchheim — "Wo kommt eigentlich die Karotte her? Und wie schmeckt eine frisch geerntete Tomate?" Viele Schulkinder wissen nicht, woher das Gemüse aus dem Kühlregal tatsächlich stammt. Ihre Fragen möchte die Baywa-Stiftung mit der Neueröffnung und Erweiterung von 37 Schulgärten in Grundschulen mit Schwerpunkt zunächst in Bayern beantworten. "Gemüse pflanzen. Gesundheit ernten." heißt das Projekt, bei dem Kinder im Unterricht selbst pflanzen, das Gemüse pflegen und für Pausen- und Mittagssnacks ernten. Ernährungspädagogen vermitteln lebendiges Wissen rund um die gesunde Ernährung, wecken Freude an frischem Obst und Gemüse und regen zu Verhaltensänderungen an. Ein Modul, das derzeit entwickelt wird, soll künftig auch die Familien der Schulkinder einbeziehen. Darin finden sich Hinweise zur Prävention, Lieblingsrezepte zum Nachkochen für Kinder, Informationen zu saisonalen, regionalen Produkten und vieles mehr.
Der Auftakt der Aktion fand vor Kurzem in der Grundschule Forchheim-Reuth statt. Kinder, Pädagogen, Betreuer und ehrenamtliche Helfer packten gemeinsam an, legten Flach- und Hochbeete an und bereiteten für alle einen gesunden Mittagssnack zu. Das Beispiel in Forchheim soll Schule machen: Weitere Grundschulen in Bayern mögen sich unter www.baywastiftung.de/bewerbungschulgarten für die Teilnahme bewerben. red