Wohnen für Hilfe jetzt auch für Flüchtlinge

Das städtische Projekt "Wohnen für Hilfe", bei dem die Kommune die Vermittlung von nicht benötigtem Wohnraum an Studenten oder Auszubildende organisiert und bei dem sich Studierende anstatt Miete zu zahlen mit haushaltsnahen Dienstleistungen einbringen, wird für Flüchtlinge erweitert. Möglich macht dies das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, das das Projekt der Stadt Erlangen mit 40 000 Euro für die nächsten zwei Jahre fördert. "Mit dem Geld können wir in den nächsten zwei Jahren die personelle Begleitung finanzieren, um Flüchtlingen, die aus ihrem Land vor Krieg fliehen mussten, ein neues Zuhause vermitteln zu können. Anstatt Miete zu zahlen, können sich diese Menschen im Haushalt mit einbringen, zum Beispiel bei der Gartenarbeit oder der Haustierbetreuung. Vor allem Senioren können hiervon profitieren", so die für Flüchtlingsfragen zuständige Bürgermeisterin Elisabeth Preuß. Wer sich informieren möchte oder Wohnraum anbieten kann, wird gebeten, sich im Rathaus an die Abteilung Wohnungswesen zu wenden, dort wird "Wohnen für Hilfe" begleitet. Kontakt: Rufnummern 09131/86-1586 oder 86-1824, E-Mail: wohnungsvermittlung@stadt.erlangen.de.
Asyl: Gemeinsames
Arbeitsmarktbüro

Erlangen — Die Stadt Erlangen, die Agentur für Arbeit in Erlangen und das Jobcenter der Stadt planen ein gemeinsames Arbeitsmarktbüro für Asylbewerber und Asylberechtigte. Während Asylbewerber von der Agentur für Arbeit betreut werden, ist für Asylberechtigte das kommunale Jobcenter zuständig. Nun soll eine Anlaufstelle im Erlanger Rathaus geschaffen werden, die rechtkreisübergreifend berät und auch ehrenamtlichen Helfern und Arbeitgebern offensteht. Die Unterzeichnung des Vertrags zwischen Stadt, BA und dem Jobcenter findet am
Freitag statt.
OB und Stadtwerkechef protestieren gegen CETA

Erlangen — Oberbürgermeister Florian Janik und Wolfgang
Geus, Vorstandsvorsitzender der Erlanger Stadtwerke (ESTW), nehmen am Samstag, 16. Juli, am bayernweiten Aktionstag gegen das Freihandelsabkommen CETA (Comprehensive Economic and Trade Agreement) teil. In Erlangen ruft ein breites Aktionsbündnis zu einer Demonstration auf, die um 12 Uhr am Rathausplatz beginnt.
Bismarckstraße
wegen Fest gesperrt

Erlangen — Die Bismarckstraße ist von Samstag, 16. Juli, 12 Uhr, bis Sonntag, 17. Juli, 24 Uhr, zwischen Lorlebergplatz und Luitpoldstraße gesperrt. Grund ist das gleichnamige Straßenfest. Darüber informierte das städtische Ordnungs- und Straßenverkehrsamt. Für den Busverkehr werden Ersatzhaltestellen eingerichtet. red