Die Bamberger Realisten haben in ihrer Hauptversammlung beschlossen, ihren Namen zu ändern. Nicht nur die Umbenennung war Top-Thema in der Sitzung, sondern auch die Neuwahl der gesamten Vorstandes.
Mit dem neuen Namen "Bamberger Allianz" beabsichtigen die Realisten, größeres Interesse für die Bamberger Lokalpolitik bei den Wählerinnen und Wählern zu wecken, heißt es in einer Pressemitteilung der Gruppierung. An ihrem Zweck ändere sich durch die Umbenennung in "Bamberger Allianz" nichts. Die freiheitliche und demokratische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland sowie die kommunale Selbstverwaltung stünden an oberster Stelle. "Neutral und objektiv, zum Wohle der Stadt Bamberg", so lautete die Zusammenfassung am Ende der Hauptversammlung.
"Wir sind seit 1996 als Wählergemeinschaft im Bamberger Stadtrat vertreten. Nach nunmehr über 20 Jahren haben wir uns für eine Umbenennung entschieden", wird der Mandatsträger Michael Bosch zitiert. "Wir bieten damit allen Bambergerinnen und Bambergern die Möglichkeit aktiv mitzumachen. Die sogenannte Groko zeigt keinerlei Profil, dieser Einheitsbrei braucht dringend einen Rührlöffel."
Besonderer Dank aus allen Reihen galt dem langjährigen Vorstand Edgar G. Schramm. Nach 20 Jahren im Vorstand hatte er sich für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung gestellt. Maßgeblich prägte er die politische Arbeit des Vereins. Dank der einwandfreien Kassenführung von Katja Usselmann konnte der Vorstand einstimmig entlastet werden. Auch sie stand nach vielen Jahren nicht mehr zur Verfügung.
Als Erster Vorsitzender wurde Stadtrat Michael Bosch von den Mitgliedern im Amt bestätigt. Die Stellvertretung übernimmt künftig Stadträtin Ursula Redler. Herbert Pfister wurde in das Amt des Kassiers gewählt, die Kassenprüfung obliegt weiterhin Ewald Onnen. red