Die schweißtreibende Arbeit hat sich bezahlt gemacht: Die Rekordsumme von 1650 Euro nahm die Adelsdorfer Junge Union (JU) Anfang des Jahres bei ihrer traditionellen Christbaumaktion ein.

Hunderte ausrangierte Bäume wurden von den Helfern einen ganzen Tag lang im gesamten Gemeindegebiet eingesammelt. Im Gegenzug baten sie die Adelsdorfer Bevölkerung um kleine Spendenbeträge.

Bei der seit über 35 Jahren stattfindenden Aktion wurden meist karitative und soziale Einrichtungen bedacht. Vor vielen Jahren wurden von den früheren JU-Mitgliedern aber auch zum Beispiel junge Kastanien entlang der Adelsdorfer Hauptstraße gepflanzt, welche heute stattliche Bäume sind. An diese Maßnahme wollte die JU 2020 anknüpfen, und so stand heuer das Thema Klimaschutz im Vordergrund. Für jeden eingesammelten Christbaum soll ein neuer gepflanzt werden, und anscheinend kam das Thema auch in der Bevölkerung recht gut an.

"Im Herbst wurde unser Antrag auf Aufforstung einer gemeindlichen Fläche teilweise kritisch gesehen. Erst Anfang des Jahres wurde uns ein Grundstück, allerdings mit Auflagen und noch notwendigen Gutachten, angeboten. Bei den Staatsforsten stießen wir gleich auf offene Ohren, und so konnte zügig eine Fläche am Ende des Oesdorfer Weges am Beginn des Staatswaldes gefunden werden", erzählt Ortsvorsitzender Nico Kauper. Im Wert von 1500 Euro sollen bei guter Witterung noch in den kommenden Wochen neue Edelkastanien gepflanzt werden. Die Pflanzen der "Maronen-Bäume" kommen aus der eigenen Anzucht der Staatsforsten und halten auch eine sehr heiße Witterung aus.

Mit dem Rest des Geldes werden am "Seeside-Spielplatz" zusammen mit Landschaftsgärtner Michael Großkopf zwei größere Bäume gepflanzt, die dort im Sommer den Kindern Schatten spenden sollen. Er hat mit einer Spende, aber auch seinen Gerätschaften sofort Unterstützung zugesagt.

Auch in den kommenden Jahren will die Junge Union derartige Ideen verfolgen und mit dem eingenommenen Geld aus der Christbaumaktion nachhaltige Projekte unterstützen. Birgit Müller