Bamberg — Forchheim — Der saisonale Rückgang der Arbeitslosigkeit war im März besonders stark ausgeprägt. So verringerte sich die Zahl der Arbeitslosen im Agenturbezirk Bamberg-Coburg gegenüber Februar um 924 Personen oder 6,2 Prozent. Im März 2014 war die saisonale Arbeitslosigkeit im März nur um 4,4 Prozent zurückgegangen, teilt die Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg mit. Zum Stichtag waren 13 904 Menschen ohne Job. Damit ergibt sich eine Arbeitslosenquote von 4,1 Prozent (Vormonat: 4,4 Prozent).
Gegenüber dem Vorjahr ging die Arbeitslosigkeit um 685 Personen oder 4,7 Prozent zurück. Diese deutliche Reduzierung könne als positives Signal gewertet werden, ebenso der Bestand an sozialversicherungspflichtigen Stellen, der gegenüber März 2014 um fast sechs Prozent angestiegen ist.
Im Stadtgebiet Bamberg nahm die Zahl der Arbeitslosen um 46 bzw. 2,3 Prozent ab. Sie betrug Ende März 1974. Gegenüber März 2014 waren es 55 Personen weniger. Die Arbeitslosenquote betrug 5,2 Prozent (Vorjahr 5,3 Prozent). Im März meldeten die Arbeitgeber aus dem Stadtgebiet 311 Stellen. Gegenüber dem Vorjahresmonat sind dies 7,7 Prozent weniger.
Im Landkreis Bamberg wurden 2643 arbeitslose Personen gezählt (Vormonat 2903). Gegenüber dem Vorjahresmonat nahm die Arbeitslosigkeit um 191 Personen bzw. 6,7 Prozent ab. Es errechnet sich damit eine Arbeitslosenquote von 3,1 Prozent (Vorjahresmonat 3,3 Prozent). Aus dem Landkreis Bamberg gingen in diesem Monat 262 Stellenangebote ein. Dies sind sechs Stellen mehr als vor einem Jahr.
Zum positiven Bild in der gesamten Region trägt auch bei, dass der Zugang an Arbeitslosen aus Erwerbstätigkeit seit Jahresbeginn um fast drei Prozent geringer war als im vergleichbaren Zeitraum des letzten Jahres.
Bei drei Gruppen ist eine Abnahme der Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahresmonat zu verzeichnen: Um 14 Prozent oder 223 Menschen ging sie bei den 15- bis unter 25-Jährigen zurück. Ein Minus von 5,5 Prozent oder 178 gab es bei den Langzeitarbeitslosen. Bei den Älteren (50 Jahre und älter) verringerte sich die Zahl um 181 bzw. 3,3 Prozent.
Im März wurden der Agentur 1451 sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet. Dies sind 4,5 Prozent weniger als im März 2014. Der Bestand an offenen Stellen lag mit 4180 um 5,9 Prozent höher als im Vorjahr. red