Mitglieder der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen sowie von Bündnis 90/Die Grünen haben sich dem am 15. September weltweit stattfindenden Aktionstag angeschlossen und in Bad Kissingen am Skater Square in der Kasernenstraße Müll aufgesammelt.

An diesem Tag sammelten Menschen in 150 Ländern der Welt Müll, um ein Zeichen gegen die stetig wachsenden Müllmengen zu setzen, die Wälder, Wiesen, Meere und auch die Städte vergiften. Der World Cleanup Day hat um 10 Uhr in Neuseeland begonnen und bewegte sich als massive Welle durch 24 Zeitzonen, um nach 24 Stunden auf Hawaii zu enden.

Im Jahr 2008 hatten sich zum ersten Mal zahlreiche Bürger in Estland zu einer Bewegung zusammengeschlossen, um das ganze Land vom Müll zu befreien und diesen fachkundig zu entsorgen. Diese Initiative hat sich global verbreitet und wird nun jährlich am 15. September durchgeführt. Seitdem haben sich rund 20 Millionen Menschen in 115 Ländern im Rahmen des World Cleanup Day für eine sauberere Welt engagiert. Im Jahr 2018 haben nun die Wirtschaftsjunioren Deutschland als regionaler Partner den World Cleanup Day in Deutschland eingeführt, um auch hier auf die steigende Müllproblematik aufmerksam zu machen.

In den Unternehmen gewinnt das Thema Nachhaltigkeit immer mehr an Bedeutung. "Diese weltweite Aktion ist sehr wichtig, um die Menschen für das Thema Müll und dessen Vermeidung zu sensibilisieren", erklärt Petra Winter, als freiberufliche Übersetzerin gleichzeitig Mitglied bei den Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen im Kreisverband Bad Kissingen von Bündnis 90/Die Grünen.

Als weitere Vertreter der Wirtschaftsjunioren waren Barbara Gutmann, Christine Oßwald, Marco Böse, Eva Kirchner, Andreas Kröckel, Lydia Molea, Heiko Kaiser und Steffen Zink dabei, von Bündnis 90/Die Grünen packten Irina Hönig, Yatin Shah und Sandra Weiner tatkräftig mit an.

Nach knapp zwei Stunden waren die Teilnehmer erstaunt, wieviel Müll gesammelt wurde. Auch einige Kinder waren dabei, die mit großem Engagement und Eifer bei der Sache waren. "Meine Kinder haben zum ersten Mal überhaupt wahrgenommen, wie viel Müll herumliegt, den wir einfach alle übersehen", so Andreas Kröckel.

"Es gibt viele Vollidioten auf der Welt," zeigte sich am Ende der Aktion eines der teilnehmenden Schulkinder ob der Menge an einfach achtlos weggeworfenen Mülls entsetzt. red