Steinwiesen — Es wäre das Ende eines Traditionsvereins gewesen, der bereits seit 140 Jahren Bestand hat. Wenn bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung sich niemand bereit erklärt hätte, den Vorsitz zu übernehmen, wäre eine Auflösung des Feuerwehrvereins Steinwiesen vielleicht nicht zu verhindern gewesen.
Doch so weit sollte es nicht kommen. Ein junger Mann von gerade mal knapp 19 Jahren wagte es und stellte sich zur Wahl. Mit zwölf Jahren war Lukas Richter zur Jugendfeuerwehr gekommen und der Verein war ihm im Laufe der Jahre ans Herz gewachsen. "Ich bin zwar jung, aber mit Hilfe der erfahrenen Feuerwehrler, egal ob aktiv oder passiv, werde ich es schon schaffen", meinte der junge Mann. Und er sei lernfähig, wolle nicht einfach in eingefahrene Bahnen schlittern, sondern seine Vorstellungen verwirklichen.
Ihm zur Seite als Stellvertreter steht ein erfahrener Feuerwehrmann.