Uetzing — Alle zwei Jahre unterziehen sich die Feuerwehrfrauen und -männer der stärksten Wehr im Stadtgebiet von Bad Staffelstein nicht nur einer Leistungsprüfung beim Löschangriff, sondern auch bei der Technischen Hilfeleistung.
Zunächst stand eine theoretische Prüfung auf dem Programm, die truppweise durchgeführt wurde. Hier wurde das Feuerwehrwissen und Gerätekunde abverlangt. Angenommen wird ein Verkehrsunfall mit einer im Fußbereich eingeklemmten Person. Der Aufbau sollte im geordneten Rahmen in einer Sollzeit von nicht mehr als 300 Sekunden erfolgen. Innerhalb dieser Zeit muss die Einsatzstelle erkundet, das Unfallopfer betreut, das Fahrzeug sicher unterbaut, die Brandsicherung hergestellt, eine Beleuchtung an der Einsatzstelle aufgebaut sowie diverse Gerätschaften bereit gelegt werden. Anschließend wurden Schere und Spreizer in Betrieb genommen. Das Verfahren ist fest geregelt und wurde von den Schiedsrichtern Thomas Müller, Kreisbandinspektor Gerhard Elflein, Kreisbrandmeisterin Sigrid Mager, Kreisbrandmeister Siegfried Hammrich überwacht und begutachtet. 30 Kameraden der Ortswehr in vier Gruppen legten die Leistungsprüfung "Die Gruppe im technischen Hilfeleistungseinsatz" mit Erfolg ab. Das Abzeichen der Stufe Bronze wurde vergeben an: Cornelia Betz, Monika Dinkel, Kathrin Lieb, Jan Krappmann und Steffen Betz. Die Stufe Silber erhielten Kerstin Bauernschmitt, Vanessa Weidner, Stadtrat Manuel Schrüfer, Hermann Schramm, Dominik Bischof, Bernd Schramm, Markus Zenk, Frank Glock, Sebastian Gründel, Markus Geldner, Michael Geldner, Wilhelm Geldner, Harald Greich, Robert Greich, Leander Krappmann, Stefan Dinkel, Thomas Wudy, Thorsten Schlund, Ralf Schönwald, Daniel Krappmann und Frank Krappmann. Das Abzeichen in Gold bekam Jürgen Reinhardt und Frank Schramm. Das Abzeichen in Gold/Blau überreichten die Schiedsrichter an Astrid Krappmann. Der Kommandant Thomas Schwarz legte das Abzeichen in Gold/Grün ab. gkle