Die evangelische Jugend im Dekanat Rügheim bildet derzeit zehn ehrenamtliche Mitarbeiter zu Jugendgruppenleitern aus. Ein Grundkurs war laut Mitteilung von Dekanatsjugendreferent Siegfried Weidlich ein erster Baustein und brachte die jungen Leute dem Ziel der Jugendleiterkarte "Juleica" näher. Demnächst soll ein Erste-Hilfe-Kurs folgen.
An dem Mitarbeitergrundkurs in Ebern nahmen zehn Jugendliche aus den Bereichen der Pfarrämter Ebern, Hofheim, Wetzhausen und Zeil teil, die sich zum staatlich anerkannten Jugendgruppenleiter in der evangelischen Jugend ausbilden lassen wollen. Dafür müssen sie 40 Schulungsstunden absolvieren. Ein Grundkurs, ein Erste-Hilfe-Kurs und eine weitere Schulung werden benötigt, berichtet Weidlich, um als Jugendmitarbeiter tätig werden zu dürfen.
In dem Grundkurs konnten praktische Elemente, wie Kennenlern- und Aufwärmspiele, sofort erprobt werden. Ferner ging es um die Motivation, die eigenen und herangetragenen Erwartungsbündel und das Spannungsfeld, in dem Mitarbeitende tätig sind. Die jungen Leute erhielten zudem einen Einblick in die Gruppendynamik und lernten Gruppenphasen, Leitungsstile und Rollen in der Gruppe kennen. Viel Anklang fand die Kooperationsübung "Spinnennetz". Sie war anstrengend, da die Gruppe jedes Mitglied durch die Öffnungen eines Spinnennetzes heben musste. Die Übung verlangte Mut, Vertrauen und Konzentration, Teamgeist war gefordert.
Prävention, juristische Fragen, die Hygieneverordnung und weitere Themen wurden angesprochen. Andachten hielten zum Innehalten an.
Unterstützt von Dekanatsjugendpfarrer Sieghard Sapper, Sophia Schorr und Frank Geuß leitete Siegfried Weidlich den Grundkurs. red