Anlässlich des Todestages von Lucas Cranach O. A. (16. Oktober 1553) hat der Verein 1000 Jahre Kronach in diesem Monat einen Arbeitsschwerpunkt: In der jüngsten Vorstandssitzung wurde festgelegt, den Vortrag von Professor Andreas Taeke am Donnerstag, 10. Oktober, um 19 Uhr in der Galerie des Kronacher Kunstvereins (Kreiskulturraum) durchzuführen. Dieser Veranstaltungsort sei barrierefrei erreichbar und biete viele Parkplätze. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei, Spenden werden erbeten.

Zur Weimarfahrt am Samstag, 12. Oktober, wurden letzte Programmpunkte festgelegt: Abfahrt ist um 8.30 Uhr am Kaulangerplatz. ln Weimar beginnt die Stadtführung auf Cranachs Spuren an seinem Grab. Das neue Bauhausmuseum und der Zwiebelmarkt sind eingeplant. Anfragen bitte an Lore Walker, Tel. 93673.

Christian Porzelt signalisierte den Abschluss des Kalenderprojektes Historische Stadtansichten 2020. Der Kalender hat das Thema ,,Verschwundenes Kronach". Und noch eine Neuerscheinung wird es in den nächsten Wochen geben: Fertiggestellt sei das Hörbuch mit den Kronacher G'schichten, berichtete Dirk Eilers. Darin lesen Schüler Geschichten aus dem Kinderbuch des Vereins vor.

Die 550. Geburtstage der beiden hervorstechenden deutschen Renaissancekünstler sind nacheinander in den Jahren 2021 und 2022 zu feiern. Albrecht Dürer ist 1471 in Nürnberg geboren, Lucas Cranach d. Ä. 1472 in Kronach. Beide haben sich gekannt, Dürer hat Cranach im Jahr 1524 gezeichnet. Über ihre künstlerischen Beziehungen haben sich Kunsthistoriker immer wieder Gedanken gemacht. Beide stammen aus der Europäischen Metropolregion Nürnberg (EMN), und deshalb, so fasste Vorsitzender Manfred Raum zusammen, liege es nahe, anlässlich der aufeinanderfolgenden Geburtstagsgedenkjahre im Kultur- und Kunstbetrieb der EMN Dürer und Cranach gemeinsam als Stärke der Region hervorzuheben. Diese Anregung sei dem Forum Kultur der EMN mitgeteilt und werde in der Vereinsarbeit, die ja das Cranachjahr 2022 als Schwerpunkt sehe, weiter verfolgt. Die Verknüpfung Dürer-Cranach könne in der EMN zu einer Intensivierung des kulturellen Austausches zwischen Zentrum und ländlicher Region führen. Mit seinen Aktivitäten werde der Verein 1000 Jahre Kronach eigene Beiträge zum Cranachjahr 2022 leisten, insbesondere werden hierfür die neuen Räume in der Amtsgerichtsstraße vonnutzen sein, deren Ausstattung in nächster Zeit ansteht.

Stellvertretender Vorsitzender Dirk Eilers berichtete über den geplanten Frankenwaldmarathon und empfahl eine Beteiligung des Vereins. Er schlug vor, auch hier einen Bezug zu Lucas Cranach zu finden, also gegebenenfalls am Lucas-Cranach-Turm aktiv zu werden oder im Landesgartenschaugelände. red