Im Freien an der Hundinghütte am "Oberthulbaer Kreuzberg" führte mit fünfmonatiger coronabedingter Verspätung die Öwerdöllwer Fosenochtsgemeinschaft (ÖFG) ihre Generalversammlung 2020 durch. Die drei Vorstände Bernd Waldner, Tina Huschens und Jörg Söder hatten entsprechend der derzeit geltenden rechtlichen Vorgaben ein ausgefeiltes Hygienekonzept erarbeitet, um den nötigen Infektionsschutz sicher zu stellen. Diese aufwendigen Vorplanungen, die fast schon generalstabsmäßige Durchführung und das disziplinierte Verhalten der Teilnehmenden waren Garant für einen reibungslosen und sicheren Ablauf der Veranstaltung.

1. Gesellschaftspräsident Bernd Waldner führte souverän durch die Tagesordnung. Es folgten eine Reihe von Berichten zu den Punkten Gardeleitungen, Familiensitzung, Faschingswagen, Sitzungspräsidenten, Gesellschaftspräsidenten und Schatzmeister. Alle zogen ein grundsätzlich ausgesprochen positives Fazit über die vergangene Faschingssession 2019/20. Allerdings wurden auch Befürchtungen für die kommende Session geäußert, die nicht zuletzt durch die offizielle Absage der ÖFG-Prunksitzungen 2021 durch den Vorstand aufgrund nicht einhaltbarer Abstands- und Hygienevorgaben und der fehlenden Zuversicht, dass sich das bis Januar ändern könnte, bestätigt wurden.

Vereinsintern zusammenhalten

Bernd Waldner betonte, wie wichtig gerade in dieser Zeit die Vereinsaktivitäten sind, um einen Verein am Leben zu halten, auch wenn der Vereinszweck nicht wie üblich umgesetzt werden kann. Daher unterstützt der Vorstand auch jedes Training und jede Idee von Aktiven, um vor allem vereinsintern den Zusammenhalt nicht zu verlieren.

Mit Manuel Schmitt und Lukas Söder wurden zwei neue Elferräte offiziell in den Kreis der ÖFG-Repräsentanten aufgenommen. Die Termine sind in der kommenden Session situationsbedingt sehr übersichtlich. Aber der Ordensabend am 13. November 2020 soll auf jeden Fall durchgeführt werden.

Unter dem Punkt "Sonstiges" brachte der Vorstand Vorschläge, was man als Verein unter Corona-Bedingungen umsetzen könnte. Sehr konstruktiv und kreativ wurden danach diese und weitere Ideen für interne und öffentliche Aktivitäten diskutiert und in der Runde gleich weiterentwickelt, die eben auch in Coronazeiten möglich wären.

Denn auch wenn es 2021 keine Prunksitzungen gibt heißt das ja nicht, dass nicht - in entsprechendem Rahmen - "Fosenocht" gefeiert werden kann. Zum Schluss bedankte sich Bernd Waldner bei allen, die durch ihr vielfältiges Engagement zu einem gedeihlichen Vereinsleben beitragen. red