von unserem Mitarbeiter Hartmut Klamm

Bad Staffelstein — Zum 26. Mal lud die Stadt Bad Staffelstein Senioren in die Adam-Riese-Halle zu Kaffee und Kuchen sowie einem Abendessen ein. Der Seniorenbeauftragte der Stadt, Walter Mackert, freute sich über 500 Senioren aus der Stadt und ihren Stadtteilen.
Bürgermeister, Jürgen Kohmann (CSU) freute sich über die große Teilnehmerzahl und dass sich die Stadträte Wolfgang Herold (CSU), Harald Konietzko (SPD) und der Jugendbeauftragte der Stadt, Holger Then (JB), an der Bewirtung der Gäste aktiv beteiligten. Er dankte der Frauenunion, dem Frauenbund, dem Seniorenbeirat der Stadt und dem Team des TSV Staffelstein um Jürgen Dietz und Theo Schinzielorz mit dem Team +60 für die Organisation. Ohne diese Helfer sei so ein Nachmittag nicht durchzuführen, so Walter Mackert.


Fragenkatalog für Senioren

Er stellte die neue Quartiermanagerin für Bad Staffelstein Dörfern, Katja Brade, vor, die einen Fragenkatalog für Senioren ausgearbeitet hat, bei dem es um die Bedürfnisse der Senioren geht und was für Verbesserungen nötig wären, damit sie ihren Alltag besser bewältigen können.
Mit dem Kafka-Zitat "Solange man sich an schönen Dinge erfreuen kann, ist man nicht alt" eröffnete der Seniorenbeauftragte die Kaffeetafel. Das Duo "Mainfieber Light" verstand es schon mit dem ersten Lied, die Senioren zum Mitsingen und Mitklatschen zu animieren. Selbst die Schwestern aus Vierzehnheiligen waren aktiv bei den Liedern "Komm, lass uns glücklich sein" und anderen Schunkelliedern. Die Seniorentanzgruppe in ihren neuen T-Shirts mit der Aufschrift "Seniorentanz ist fetzig" unter der Leitung von Adelheid Schellein zeigte, dass man auch im Alter noch aktiv sein kann.


Sekt für die Ältesten

Die Turnmädchen des TSV Staffelstein unter der Leitung von Rica Kohmann und die Ballettschule des TSV mit ihrer Leiterin Alice Goraus tanzten gekonnt. Alle Vorführungen wurden von den Senioren mit großem Applaus bedacht.
Karl Donath war mit fast 98 Jahren der älteste Teilnehmer und bekam von Walter Mackert eine Flasche Sekt. Auch die etwas "Jüngeren" ab 92 Jahre wurden mit Sekt oder Eintrittskarten für die Obermain-Therme bedacht. Nach dem Abendessen waren sich alle einig, dass es schön ist, dass die Stadt so einen Seniorentag eingeführt hat und daran festhält.