Im Jahre 1983 wurde auf Initiative des ehemaligen Lichtenfelsers Dr. Hans A. Lang in München der Dümpfelschöpfer Stammtisch gegründet.


Erinnerung wachhalten

Jeden dritten Donnerstag im Monat traf und trifft man sich bis heute, um der Anonymität der Großstadt zu entfliehen und die Erinnerung an die Heimatstadt Lichtenfels wachzuhalten. Es ist eine schöne Tradition, dass alljährlich zur Adventsfeier des Stammtisches eine Delegation mit dem Lichtenfelser Bürgermeister und den "Lichtenfels-Heimkehrern" aus München daran teilnimmt.
Kürzlich fand nun das 400. Stammtischtreffen statt und die Präsidentin des Stammtisches, Irene Aumer, begrüßte im Namen aller Stammtischler mit besonderer Herzlichkeit Ersten Bürgermeister Andreas Hügerich und Zweite Bürgermeisterin Sabine Rießner, Paul Blomeier und alle mitgereisten ehemaligen Münchnerinnen und Münchner aus Lichtenfels.
Auch wenn der Stammtisch mit ehemals 50 Mitgliedern altersbedingt immer kleiner wird, sprach Irene Aumer einen besonderen Dank an alle für die Verbundenheit und Treue aus. Sie lud alle Lichtenfelser und deren Kinder, die aus München in den letzten Jahren zugezogen sind, zu den Treffen ein.


Eine Urkunde im Gepäck

Andreas Hügerich überbrachte die Weihnachtsgrüße des Stadtrates und der Bürger aus Lichtenfels und bedankte sich mit einer Urkunde für das große Engagement der Präsidentin Irene Aumer und aller Stammtischler. Er würdigte in besonderer Weise alle bisherigen Stammtisch-Leiter von Dr. Lang bis zu Walter Aumer und schloss alle Lichtenfels-Heimkehrer und Gründungsmitglieder ein.


Frankenlied zum Abschluss

Er war tief gerührt über die herzliche Aufnahme und Verbundenheit, die er bereits zum dritten Male erleben durfte und versprach, diese Besuchstradition gerne fortzusetzen. Traditionsgemäß lauschte man den Weihnachtsgeschichten, verfasst von Dr. Lang, vorgetragen von Helga Gröschel und Horst Graber, und sang zum Abschluss gemeinsam das Frankenlied. red