Im Rahmenprogramm von Deutschlands einzigem UCI-World-Tour-Rennen konnten Radsportler in Hamburg über 60, 100 und 155 Kilometer starten. Etwa 20 000 nutzten diese Chance, unter ihnen auch Radsportler des ASC Kronach-Frankenwald mit zwei Teams: Die Frauen fuhren 100 Kilometer, die Männer 155 Kilometer.


Nicht ganz ungefährlich

Auf komplett für den Autoverkehr gesperrten Straßen ging es durch Hamburg und Umgebung. Auf der flachen Strecke fuhren die ASC-Sportler Durchschnittsgeschwindigkeiten von etwa 40 km/h, was manchmal in Gruppen von etwa 150 Fahrern nicht ganz ungefährlich war. Hier musste schon mal der eine oder andere, der das Gruppenfahren nicht so beherrschte, vorsichtig auf die Seite geschoben werden. Alle ASC-Fahrer blieben allerdings von Stürzen verschont.
Direkt nach den Amateuren kämpften die besten Radsportler der Welt auf derselben Strecke um jede Sekunde. Das Starterfeld konnte sich sehen lassen, denn die EuroEyes-Cyclassics sind Teil eines ausgewählten Kreises von Profi-Radrennen auf der ganzen Welt - der UCI World Tour.
Heuer gab es eine Überraschung: Caleb Ewan aus Australien wurde nachträglich zum Sprint-Sieger erklärt, nachdem sein Team Protest eingelegt hatte. Der eigentliche Gewinner Nacer Bouhani wurde wegen eines Remplers gegen den Australier kurz vor dem Ziel auf den letzten Platz (139) zurückgesetzt. tg