Wie es bei dem Polstermöbelhersteller Arco Tradition ist, werden in der Vorweihnachtszeit verdiente und langjährige Mitarbeiter für ihre Treue geehrt. Die Jubilarehrung mit Überreichung fand heuer im kleinen Kreis statt. Jeder Mitarbeiter wurde einzeln unter Corona-Auflagen geehrt. "Dieses Jahr ist ein besonderes Jahr. Corona hat uns alle voll im Griff und wir wissen nicht, was noch kommt und wie lange uns dieses Thema noch beschäftigt", sagte Geschäftsführerin Alexandra Frey zu Beginn des feierlichen Termins. Der erste Lockdown dieses Jahres habe auch das Unternehmen stark getroffen. Plötzlich seien keine Aufträge mehr gekommen, da die Möbelhäuser alle schließen mussten. Die Kurzarbeit und die Maskenproduktion hätten die Firma durch diese schwierige Zeit gerettet. Umso mehr gelte es, die Treue und Zuverlässigkeit langjähriger Mitarbeiter wertzuschätzen. Denn der Erfolg eines Unternehmens liege auch in der Summe der Erfolge seiner Mitarbeiter.

Impulse gegeben

25. Betriebsjubiläum: Marion Murmann trat 1995 als Polsterin ins Unternehmen ein und ist als Industriemeisterin tätig. In dieser Position fertigt sie Garnituren, Funktionen und vor allem Armteile. Durch ihr Hintergrundwissen habe sie oftmals richtungsweisende Impulse an den Musterbau gegeben, sagte Frey. Melanie Hümmer arbeitet seit 1995 in der Näherei. Hümmer arbeite im Vlieszuschnitt, bei den Rüschen, beim Abschneiden und Nähen sehr fleißig und zuverlässig.

40. Betriebsjubiläum feiern: Helen Matthes begann 1980 ihre Lehre bei Arco als Industriekauffrau. Heute ist sie in der Kundendienstabteilung beschäftigt.

Der Jubilar, der am längsten, nämlich schon seit 50 Jahren, bei Arco beschäftigt ist, ist Helmut Hertha. Er begann am 1. September 1970 seine Lehre als Industriekaufmann bei Arco. Nach seiner Lehrzeit übernahm Hertha die Verantwortung für die Auftragsbearbeitung und die Tourenplanung. Der jetzige Vertriebsleiter sei durch seine ruhige und besonnene Art bei allen Kollegen und allen Mitarbeitern im Betrieb sehr beliebt. Jetzt stehe er kurz vor dem Ruhestand, wolle aber nicht ganz aufhören, sondern in Teilzeit das Unternehmen mit Rat und Tat begleiten, teilte Frey mit und würdigte eine ganze Reihe weiterer Betriebsjubilare. red