Nachhaltigkeit und Achtsamkeit - Worte, die sich laut einem Pressebericht der Katharinen-Schule Fuchsstadt auch Schülerinnen und Schülern erschließen sollten. Aus diesem Grund waren im November die Klassen der Katharinen-Schule gefordert, sich eingehend mit diesen Themen auseinanderzusetzen und ihre Ideen und Projekte in der Schulaula auszustellen. Schulleiterin Britt Leidel zeigte sich über die Beteiligung und Resultate ihrer Klassen sehr erfreut.

Völlig unterschiedliche Themenbereiche spiegelten den vielschichtigen Charakter der Aktion wider. Die Kinder der Schulvorbereitenden Einrichtung sammelten fleißig Äpfel von Probierbäumen in und um Fuchsstadt auf, stellten daraus Apfelsaft, Apfelbrei, Apfelwaffeln und Apfelgelee her. Es wurde geschält, geschnippelt, gepresst und fleißig probiert. Nachhaltig, lecker und viel Spaß beim Herstellen war das Resümee der Erzieherinnen der Jüngsten aus der Schule.

Thema der ersten Grundschulstufe war "Der Wald im Glas", eine Darstellung des Waldes in großen Gläsern. Bei einem Ausflug wurden Naturmaterialien gesammelt. Dies erforderte von den Schülern, sich achtsam und aufmerksam im Wald umzusehen und zu bewegen. Zurück in der Schule, wurden die mitgebrachten Schätze in Gläsern arrangiert. Als kleines Ökosystem im Glas könnte man diese Art der Darstellung bezeichnen, was den Schülern, laut ihrer Klassenleiterin Desideria Somma, sehr gut gelang.

Virtuelle Ballonfahrt

Zu einer Fantasiereise, passend zum Sachkunde-Unterricht-Thema "Luft", hat sich die zweite Grundschulstufe in mentaler Form aufgemacht und ist in Gedanken mit dem Heißluftballon davongeflogen. Die Reise ging mit dem Wind über Wälder, Seen, Dörfer und Städte. Die Schüler erlebten Entspannung und Ruhe, wie Klassenleiterin Silke Schäfer berichtete.

In der Klasse GM ging es darum, bei Gesellschaftsspielen achtsam miteinander umzugehen. Regeln befolgen, Reihenfolgen beachten, dem Gewinner den Erfolg gönnen. Spielen fördert soziale Kompetenz und ist wichtig, um achtsam miteinander umgehen zu können, sagte Klassenleiterin Theresa Konsek. Für enorm viel Spaß sorgte bei den Schülern das Spiel "Zicke Zacke Hühnerkacke".

In der ersten Mittelstufe stand Upcycling auf dem Programm. Aus alten Milchverpackungen entstand ein Herbstdorf mit fränkischem Fachwerkflair. Die Schüler waren sehr motiviert beim Ausschneiden und Bemalen der Kunstwerke. Den Fokus darauf, im Herstellungsprozess aus etwas "Unbrauchbarem" etwas Neues herzustellen, fanden die Schüler spannend, erzählte Betreuerin Martina Drilling.

Die Klasse M/B erforschte den Klimawandel. Beim Erstellen von Plakaten zu den Themen "Wie entsteht der Klimawandel?", "Was haben wir Menschen damit zu tun?", "Was sind die Folgen?" und "Was können wir dagegen tun?" beschäftigte sich die Klasse unter der Leitung von Sarah Kilgenstein mit allgegenwärtigen Problemen.

Mit der Berufsschulstufe befasste sich eine weitere Klasse mit dem Thema Upcycling. Hier entstanden aus "Abfallholz" weihnachtliche Objekte (Sterne). Aus Teeverpackungen, die normalerweise im Altpapier landen würden, falteten die Schüler mit viel Ausdauer Sterne zur Raumdekoration, erzählte Werklehrer Volker Kess.