"Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen." Diesen Satz, der Martin Luther zugeschrieben wird, nahmen alle Kitas und Horte der Diakonie Bamberg-Forchheim zur Inspiration im Reformationsjubiläumsjahr und pflanzten Apfelbäume in Bamberg, Hirschaid und Gräfenberg. Gemeinsam mit den Pfarrerinnen und Pfarrern, die die Kitas regelmäßig besuchen, feierten sie kleine Andachten, sangen oder hörten Geschichten rund um Martin Luther und die Reformation.
Ein Bäumchen fand auch seinen Platz in der Diakonie-Kita St. Johannis in Hirschaid. Gepflanzt wurde er von den Kita-Kindern, der Kita-Leiterin Karin Krabbes, Fred Schäfer, Abteilungsleiter Soziale Dienste bei der Diakonie Bamberg-Forchheim, die tatkräftig unterstützt wurden von Dekan Hans-Martin Lechner, dem stellvertretenden Bamberger Landrat Rüdiger Gerst und Hans Wichert, Dritter Bürgermeister von Hirschaid.
"Der Baum ist für uns auch ein Zeichen der Hoffnung und Zukunft und lässt sich wunderbar mit unserer Arbeit in den Kindertagesstätten und Horten verbinden: Wir möchten den Kindern beim Wachsen helfen und dabei starke Wurzeln mitgeben, die auch bei stürmischem
Wetter Halt geben", so Fred Schäfer.
Vorab hatten die Kindergartenkinder mit Eltern und Gästen und Pfarrerin Mirjam Elsel eine Andacht gefeiert: "Das Apfelbäumchen ist ein schönes Sinnbild auch für die Reformation", so die Theologin. red