Welche Maßnahmen müssen wir ergreifen, um Stadt und Landkreis Bamberg an die Folgen des Klimawandels anzupassen? Diese Frage soll am Donnerstag, 5. März, um 18.30 Uhr im Landratsamt Bamberg. Ludwigstraße 23, mit interessierten Bürgern diskutiert werden.

Im Rahmen des Projektes "Anpassung an den Klimawandel in Stadt und Landkreis Bamberg" wurden bereits im Herbst letzten Jahres mehrere Veranstaltungen mit Vertretern aus Verwaltung, Organisationen, den Landkreisgemeinden sowie der interessierten Öffentlichkeit aus Stadt und Landkreis Bamberg durchgeführt. Auf diesen Veranstaltungen wurde überwiegend erörtert, mit welchen Folgen des Klimawandels wir in Zukunft rechnen müssen und welche Auswirkungen bereits heute spürbar sind.

Auf der nun folgenden Veranstaltung sollen konkrete Handlungsoptionen vorgestellt und diskutiert werden: Was können, was müssen Stadt, Landkreis und Gemeinden tun, um sich vor den zu erwartenden Klimafolgen zu wappnen? Wie können Schäden für Bevölkerung, Sachwerte und Infrastrukturen sowie für die Natur vermieden oder gering gehalten werden?

Fest steht: Die globalen klimatischen Entwicklungen sind auch hier in der Region messbar und erste Folgen spürbar. Die deutlich zunehmenden Temperaturen in Stadt und Landkreis sowie die abnehmenden Niederschläge im Sommer verursachen beispielsweise einen erhöhten Bedarf an Wasser bei gleichzeitig abnehmender Wasserverfügbarkeit. Wie können wir die Wasserversorgung besser auf den Klimawandel vorbereiten? Wie muss sich der Katastrophenschutz auf häufigere und stärker werdende Extremwetterereignisse einstellen? Welche Schritte sind in Grünanlagen oder Waldgebieten zu unternehmen?

Beteiligung der Bürger erwünscht

Das Projektteam, bestehend aus den Firmen GreenAdapt (Gesellschaft für Klimaanpassung), GSF (Gesellschaft für sozioökonomische Forschung) und LUP (Luftbild Umwelt Planung) wird erneut über die aktuellsten Ergebnisse zur klimatischen Entwicklung in der Region informieren. Die Experten hoffen auf rege Beteiligung. Um eine Anmeldung bei der Klima- und Energieagentur Bamberg (Tel. 0951/87-1724, E-Mail jutta.neuner@stadt.bamberg.de) wird gebeten, um die Anzahl der Teilnehmenden abschätzen zu können. Eine Teilnahme ist aber auch ohne vorherige Anmeldung möglich. red