Der Neuenmarkter Siegfried Grampp hat in der Buchhandlung Friedrich sein Werk "Dich haben wir gerade noch gebraucht" vorgestellt. Er selbst sprach von einem "Anleitungsbuch zur emotionalen Schlagfertigkeit".
Unter den Zuhörern war auch Ralf-Herbert Kneitz, Leiter der Karateabteilung des ATS Kulmbach, schließlich war Grampp erst vor wenigen Tagen mit Marco Plitzner oberfränkischer Meister geworden war.


Dank an den Verleger

Siegfried Grampp freute sich über die vielen Gäste. "Es ist gar nicht so einfach, ein Buch herauszubringen und einen Verlag zu finden. Ich hatte das Glück, dass meine Lektorin Andrea Senf vor gut einem Jahr mein Manuskript weitergegeben und mich mit einem Mann in Verbindung gebracht hat, der sich das angeschaut und mir das erste Feedback gegeben hat, und das war mein Verleger Wolfram Stutz."
Stutz wiederum machte deutlich, dass Grampp in sinnvollen Gegenüberstellungen seine Hauptaussagen untermauert. Die Sprache sei für ihn ein mächtiges Instrument. Mit ihr könne man Menschen aufbauen, motivieren, begeistern und erlösen. Ebenso könne man aber die Worte auch dafür benutzen, um andere zu erniedrigen, lächerlich zu machen, zu verletzen oder zu entmutigen. "Siegfried Grampp steht eindeutig auf der Seite derer, die vom Wort konstruktiven Gebrauch machen und am Wohl des Mitmenschen stärker interessiert sind als am Wachstum des eigenen Geldbeutels", so der Verleger.
Bürgermeister Siegfried Decker zeigte sich angetan und informiert. "Siegfried Grampp lüftet in seinem Buch das Geheimnis, wie man sich vom ahnungslosen zum selbstbewussten, erfolgreichen Redner entwickeln kann. Man erfährt seine verblüffende Methode, die vielen Teilnehmern seiner Rhetorikseminare geholfen hat, Lampenfieber abzubauen, Redehemmungen zu verlieren und Selbstbewusstsein zu entwickeln." Der Autor vermittle Erfahrungen, die sich in der Praxis hundertfach bewährt hätten. Der Leser gewinne.


Wissen verschenkt

Grampp verschenke sein Wissen gerne, schütte es aber nicht über Menschen aus, die es nicht haben wollten, sagte Buchhändlerin Christine Friedlein.
Auch Ralf-Herbert Kneitz hatte das Werk bereits gelesen: "Die Botschaft ist, dass nicht immer die Politiker oder die Reichen und Schönen die Wichtigen sind, sondern wir hier."