Bei der Sitzung der Sängergruppe Haßberge in Nassach wurden verdiente Aktive geehrt. Die Gesangvereine der Sängergruppe Haßberge hatten Abgeordnete zur Sitzung in die Gemeinde Aidhausen geschickt. Der Vorsitzende Werner Geisel gab seinen Bericht und bedauerte, dass einige Chöre weder an den Sängergruppen- noch an den Sängerkreistagungen teilnehmen. Damit entgehen ihnen auch viele Informationen, wie er deutlich machte.
Als Höhepunkt bezeichnete er die Bundestagung des Fränkischen Sängerbundes in Grafenrheinfeld. Musikalisch glänzten dabei der Chor "InTakt" aus Stettfeld und der Kinder- und Jugendchor aus Eltmann. Geisel lobte das Engagement von Sonja Wißmüller, die in Eltmann hervorragende Jugendarbeit leiste. Geisel streifte ferner die Auftritte der Chöre bei der Landesgartenschau in Bayreuth sowie das Singen der acht Chöre der Sängergruppe beim Fest der Chöre in Eltmann. Die negativen Seiten beschrieb er auch: So erhielt die Sängergruppe auf ihre Weiterbildungskurse wenig Resonanz, und das geistliche Chorkonzert in Maria Limbach konnte wegen zu geringer Anmeldungen nicht abgehalten werden. Der Nachwuchs, besonders an jungen Männern fehle, so Geisel, und die Wertschätzung der Chöre in der Gesellschaft schwinde. Außerdem werde es schwieriger, Vorstände und Dirigenten zu finden. Zum Schluss drückte Werner Geisel seine Angst um die Zukunft der Chöre aus und bat die Vereine, alles zu tun, um die Sangeskultur weiter in den Gemeinden zu verankern.    2017 lud er zum Bundessingen in Coburg ein und machte auf die Donaukreuzfahrt des Sängerkreises aufmerksam. 2017 stehen Neuwahlen im Sängerkreis und in der Sängergruppe an. red