Ein Schütze muss aber offenbar etwas gezittert haben, da der Oberschützenmeister auch von einem "Weißen" (6 Ringe oder weniger) berichtete.
Den besten Schuss gab Andreas Morawietz ab, der sich mit einem 76,8-Teiler (Hundertstel Millimeter außerhalb der Mitte) die Königswürde sicherte. Für ihn ist es das erste Mal, dass er zum Schützenkönig gekürt wurde. Dem Schützenverein gehört er schon seit 21 Jahren an. "Mit zwölf Jahren bin ich zum Verein gekommen", erzählte der neue König, "in dieser Zeit habe ich es einmal zum Jugendschützenkönig gebracht, mehr war aber noch nicht drin." Dass es ein guter Schuss war, der ihn zum König machte, hat Andreas Morawietz im Gefühl gehabt. "Aber das Gefühl hat mich auch oft getäuscht und es hat dann nicht gereicht." Auf jeden Fall freut er sich, seinen Verein jetzt auch offiziell vertreten zu dürfen.