"Ich würde das sofort wieder machen." So lautete die ebenso kurze wie prägnante Aussage der erst 15-jährigen Geigerin Anastasia Lehner aus der Musikschulklasse von Albert Hubert, nachdem sie am Rotary-Sommerkurs in der Landesmusikakademie Sondershausen teilgenommen hatte.

Der Sommerkurs von Rotary wird jedes Jahr deutschlandweit ausgeschrieben. Von circa 1000 Bewerbern werden nur rund 80 Talente zugelassen.

Heuer fand der Kurs zum zwölften Mal statt. Der städtischen Musikschule Kulmbach ist es in den vergangenen sieben Jahren immer gelungen, Bewerber unterbringen. Dass das Auswahlverfahren streng ist, hatte Anastasia sofort am hohen musikalischen Niveau der ersten Proben gemerkt. Alle mussten im Chor singen, im Orchester spielen und erhielten von hochkarätigen Professoren mehrmals in der Woche Einzelunterricht auf ihrem Hauptinstrument.

Auch der Freizeitspaß kam in den Pausen nicht zu kurz, schwärmte Anastasia: "Alle Teilnehmer waren sehr nett, es wurden sehr schnell neue Freundschaften geschlossen."

Die 15-Jährige bedankte sich beim Präsidenten des Rotary- Clubs Kulmbach, Hans Sell, sowie beim Jugenddienstbeauftragten Stephan Gimpel-Henning mit einer kleinen musikalischen Kostprobe.

Stolz auf die talentierte Musikerin waren auch Albert Hubert, der Anastasia unterrichtet, und Musikschulleiter Harald Streit. Auch Oberbürgermeister Henry Schramm freute sich mit Anastasia Lehner: "Der Sommerkurs ist eine hervorragende Chance für unsere jungen Talente. Wir haben hier bei uns in Kulmbach wirklich Glück, dass sich so viele Organisationen und Service- Clubs kontinuierlich einbringen." Musikschulleiter Harald Streit betonte, dass besonders die Kostenübernahme für die Unterbringung, Verpflegung und den Unterricht in der Landesakademie Sondershausen den Familien sehr helfe. Nach einer Woche intensiven Musikunterricht endete der Sommerkurs traditionell mit einem großen Schlusskonzert. red