Ein kleines Jubiläum konnte die Produzentengalerie für Gegenwartskunst am Wochenende begehen. Otto Scheid, Inhaber der nicht kommerziell ausgerichteten Galerie, durfte anlässlich der Vernissage der Ausstellung "Die Zwölfte" nicht ohne Stolz darauf verweisen, dass es seit Eröffnung der Galerie im Februar 2018 gelungen sei, "das Dutzend voll zu machen".

16 Maler sowie sechs Bildhauer

16 Maler sowie sechs Bildhauer aus Deutschland und Österreich habe man mit einem repräsentativen Querschnitt ihrer Werke präsentieren können. Vor 20 Monaten, als man die Galerie am Schönberg 3 eröffnete, sei man sich nicht sicher gewesen, ob das Projekt "überhaupt von Bestand sein würde". Heute sagt Otto Scheid, der mit der Malerin Lucia Scheid-Nam von Landshut an den Obermain gezogen ist: "Es scheint uns geglückt zu sein, mit der Auswahl der bisher präsentierten Künstler und deren Werken, den Geschmack unserer Besucher getroffen zu haben." Nicht zuletzt die Tatsache, dass immer mehr Kunst- und Kulturinteressierte den Weg in die Galerie fänden - zum Teil nach Anreisewegen von mehr als 100 Kilometern - unterstreiche dies eindrucksvoll.

"Burgkunstadt ist zu einem oberfränkischen Hotspot der bildenden Kunst geworden", so Otto Scheid in seiner Begrüßungsrede zur Eröffnung von "Die Zwölfte". Die aktuelle Ausstellung, kann noch bis zum 29. September jeweils samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr besucht werden. Gezeigt werden Werke des ehemaligen Galeristenteams der Produzentengalerie Landshut. Das sind neben der inzwischen in Burgkunstadt lebenden und arbeitenden Lucia Scheid-Nam die Maler Karl Schönberger und Georg Forster. Daneben werden ganzjährig Arbeiten der Bildhauer Patrick Niesel aus Nürnberg, Claudia Katrin Leyh aus Meiningen, Martina Kreitmeier aus Landshut sowie Denis Delauney aus Memmelsdorf ausgestellt.