Den offiziellen Spatenstich für das neue Feuerwehrhaus feierten die Ampferbacher zum Auftakt ihrer Kirchweih. Zweiter Bürgermeister Peter Pfohlmann freute sich in seiner Begrüßung über die zahlreiche Beteiligung.
Nachdem das alte Feuerwehrhaus nicht mehr dem erforderlichen Stand entspricht und unter anderem keinen Wasseranschluss hat, wurde ein Neubau in Ampferbach erforderlich. Auch Erster Bürgermeister Johannes Maciejonczyk (CSU) bezeichnete den offiziellen Baubeginn des neuen Feuerwehrhauses als einen Meilenstein für die Feuerwehr und das Feuerwehrkonzept. Es sei ein deutliches Zeichen, dass der Gemeinde auch die Ortsteilfeuerwehren wichtig sind, weil auch in den Gemeindeteilen großes Fachwissen und Ortskenntnis vorhanden sei und mit der Stützpunktfeuerwehr eine gute Einheit gebildet werden könne.
Bereits im Jahr 2013 hat der vorherige Marktgemeinderat nach einer Ortseinsicht festgestellt, dass hier Handlungsbedarf besteht. Nach langer Standortsuche fiel die Entscheidung auf das Grundstück in unmittelbarer Nähe zum alten Feuerwehrhaus. Der Markt Burgebrach investiert für den Neubau die stolze Summe von 550 000 Euro. Maciejonczyk wünschte ein gutes Gelingen und eine unfallfreie Baustelle.
"Endlich Spatenstich", meinte die Architektin Patricia Hanika. Die langwierigen Vorbereitungen in erstklassiger Zusammenarbeit mit der Verwaltung und der Feuerwehr haben ein Ende gefunden. Nachdem der Standort feststand, musste eine Baugrunduntersuchung durchgeführt werden. Auch die Erschließung des Grundstückes konnte gelöst werden.
Kreisbrandinspektor Friedrich Riemer dankte der Marktgemeinde für die entschlossene Durchführung des Feuerwehrkonzeptes. Er ermahnte die Ortsbevölkerung von Ampferbach und Dietendorf zu einer guten Kameradschaft und wünschte ein mit Leben erfülltes neues Feuerwehrhaus.
Seinen Dank sprach der Kommandant Michael Friedel an den Markt Burgebrach für den Erwerb des Feuerwehrautos, den Neubau des Gebäudes und für jede Unterstützung aus.
Nach dem offiziellen Spatenstich ging es zum gemütlichen Teil über. Die musikalische Umrahmung übernahm das Bläserquintett der Ebrachtaler Heimatklänge.