50 Fußwallfahrer trotzten dem Regen, der am Sonntagmorgen um 6.30 Uhr auf sie niederprasselte. Ab dem Etzelskirchener Berg wurden die wagemutigen Pilger für den 16 Kilometer langen Wallfahrtsweg mit "Trockenheit von oben" bis zur Schlüsselauer Wallfahrtskirche belohnt.


Stadtkapelle begleitete Pilger

Mit zwei Fahrzeugen sicherte die freiwillige Feuerwehr den Wallfahrtsweg auf den Landstraßen zur Sicherheit der Pilger ab. Die Stadtkapelle unter der Leitung von Georg Römer begleitete die Wallfahrt mit entsprechenden Chorälen nicht nur durch die Ortschaften von Etzelskirchen, Saltendorf, Bösenbechhofen, Zentbechhofen und Jungenhofen, wo auch die Glocken der Gotteshäuser beim Durchzug der Pilger läuteten, sondern auch im Festgottesdienst. Der Muttertag und der Marienmonat Mai waren Grund dafür, dass sich die Wallfahrtsgebete um "die Gaben der Mütterlichkeit" drehten.
Im Wallfahrtsgottesdienst in der Schlüsselauer Dreifaltigkeitskirche verwies Dekan Kilian Kemmer auf den Wert der Wahrnehmung und der Würdigung für die selbstverständlichen Dienste der Mütter. Zudem verdient es seiner Ansicht nach auch "Mutter Kirche", für den selbstverständlichen und ebenfalls oft versteckten Dienst am Menschen gewürdigt und anerkannt zu werden.
Der Kirchenchor unter der Leitung von Florian Mayer sang passend zur Thematik der Wallfahrt marianische Lieder, die die Mutter Gottes in ihrer Vorbildfunktion vor Augen stellten. Begleitet wurden Chor und Gemeinde von Wolfgang Först an der Orgel. Kunigunde Gemeiner bereitete die diesjährige Wallfahrt wieder vor und Gerhard Wirkner war vom Pfarrgemeinderat als Wallfahrtsleiter mit jahrzehntelanger Erfahrung bestellt worden. Nr