Die SpVgg Bayreuth steckt im Formtief: Der Regionalligist musste zuletzt vier Niederlagen in Folge einstecken und nun geht es am Samstag (14.05 Uhr) zum SV Wacker Burghausen.


Regionalliga Bayern

SV Wacker Burghausen -
SpVgg Bayreuth

"Die Frage nach dem Trainer stellt sich für uns nicht", schätzt SpVgg-Geschäftsführer Mathias Fleischmann die Niederlagenserie realistisch ein. "Für die vielen verletzten Spieler kann er schließlich nichts." Und das Lazarett lichtet sich nicht. Im Gegenteil: Neben Anton Makarenko, Julian Kolbeck, Patrick Weimar und Darius Held muss jetzt auch noch Torhüter Jonas Hempfling passen. Beim Gegentor gegen Memmingen (0:1) verletzte er sich am Knie - ein Einsatz in Burghausen ist nicht möglich.
"Wir gehen nicht als Favorit ins Spiel", stellt SpVgg-Trainer Marc Reinhardt fest. "Aber vielleicht ist das in der jetzigen Situation gar nicht so schlecht für uns." Die Hoffnung auf ein Erfolgserlebnis ist da. "Wir haben die Situation ganz nüchtern analysiert", sagt Reinhardt. "Die Leistungen in den einzelnen Spielen waren über weite Strecken nicht so schlecht, aber dass wir viermal hintereinander verloren haben, ist natürlich sehr ärgerlich."


Taktische Umstellungen

Gegen Memmingen ärgerte ihn vor allem die schlechte Chancenverwertung. Eine Konstellation, die in allen vier zurückliegenden Spielen vorherrschte. Taktisch wäre es nicht überraschend, wenn der Trainer von der gewohnten Dreierkette auf vier defensive Kräfte umstellt. Er könnte dann Chris Wolf und Kristian Böhnlein wieder auf den offensiven Mittelfeldpositionen auflaufen lassen und zum zu Saisonbeginn erfolgreichen offensiven Quartett mit Ivan Knezevic und Patrick Hobsch an vorderster Front zurückkehren - vorausgesetzt, dass sich der angeschlagene Dominik Schmitt einsatzbereit meldet.
Erstmals in der Vereinsgeschichte wird eine Partie der Altstädter im öffentlich-rechtlichen Fernsehen live übertragen. Der Bayerische Rundfunk zeigt das Spiel in voller Länge.

SpVgg Bayreuth: Skowronek (Veigl) - Dengler, Weber, Michaelis, Golla, Schmitt (Renger), Böhnlein, Ulbricht, Wolf, Knezevic, Hobsch. Bruno, Peeters, Schneider. red