Die Stadtbücherei und der Historiker-Arbeitskreis laden am Mittwoch, 27. März, um 19 Uhr zu einem weiteren "Historischen Café" in der Stadtbücherei Coburg ein, bei dem wieder versucht wird, aktuelle Themen aus historischer Sicht zu diskutieren. Das Thema lautet diesmal: "Alternative Fakten" und "Fake News" in Politik, Gesellschaft und Wissenschaft.

Die genannten Phänomene gibt es nicht erst seit der Wahl Donald Trumps Ende 2016 zum US-Präsidenten, doch werden sie seitdem verstärkt wahrgenommen. Folgende Fragen sollen gemeinsam mit dem Publikum näher untersucht werden: Sind "alternative Fakten" und "Fake News" bedrohlich für unsere fragile Demokratie? Welche Rollen spielen dabei "soziale Medien" und das Internet? Wie gehen die etablierten Printmedien damit um? Welche historischen Beispiele gibt es? Wie kann man "Fake News" erkennen? Gibt es überhaupt "Fakten" oder nur verschiedene Interpretationen von Fakten? Sind aus erkenntnistheoretischer Sicht "alternative Fakten" eventuell ein Zeichen von Freiheit und Meinungspluralismus?

Auch CT-Redakteurin ist dabei

Zwei einleitende Impulsreferate von Edmund Frey und Christian Holtorf werden ergänzt durch die Redakteurin des Coburger Tageblatts, Simone Bastian. Brigitte Maisch moderiert die Diskussion, Harald Demetz hat literarische Texte und Musik dazu ausgewählt. Der Eintritt zum "Historischen Café" ist frei. red