Um die regionale Energieversorgung zukunftssicher zu machen und die zunehmende Menge Erneuerbarer Energie erfolgreich zu integrieren, hat die Bayernwerk Netz GmbH (Bayernwerk) ein stärkeres Stromkabel im Landkreis Kronach verlegt. Nach Inbetriebnahme des neuen Mittelspannungskabels zwischen den Umspannwerken Tettau und Windheim wird die alte Freileitung in den kommenden Tagen abgebaut. Zwischen Kleintettau und Steinbach im Wald kommt es während der Herbstferien zur Streckensperrung. Die Umleitungen sind ausgeschildert.

Die Abbauarbeiten entlang der Staatsstraße ST 2209 erfolgen nach Angaben von Netzbauleiter Markus Seidel vom Bayernwerk in den Herbstferien: "Wir rechnen aktuell damit, dass die Abbauarbeiten der alten Leitung planmäßig und zügig bis zum Frühjahr 2021 verlaufen werden. Wegen einiger Verschleißerscheinungen an den alten Betonmasten müssen wir die alte Freileitung umgehend entfernen. Nicht zuletzt, um die Sicherheit von Verkehrsteilnehmern und Wanderern zu gewährleisten." Um die alte 20-Kilovolt-Doppelleitung abzubauen, müssen schwere Geräte, wie zum Beispiel ein größerer Baukran, aufgestellt werden.

"Die neuen Leitungen sichern und verbessern die Stromversorgung für die Region und vor allem der großen Glasproduktionsbetriebe in der Region", erklärt Markus Seidel. Zwei Jahre lang hat das Bayernwerk die zirka sieben Kilometer lange Stromtrasse zwischen den Umspannwerken Tettau und Windheim modernisiert. Für rund 1,8 Millionen Euro ist eine neue Mittelspannungsverbindung gebaut worden. 

Die Erneuerung war notwendig, da einige Strommasten entlang der bestehenden Freileitung bereits Verschleißerscheinungen aufwiesen. Nun ersetzt eine moderne Kabelleitung die bisherige Freileitung. Im Kabelgraben für die neue 20-Kilovolt-Verbindung wurde zudem ein Leerrohr für die Datenkommunikation verlegt. red