Zu einem Ortstermin hatte Bürgermeister Andreas Hügerich die Bevölkerung von Stetten auf den Spielplatz eingeladen, um den Zustand des Platzes zu begutachten und über Verbesserungsmöglichkeiten zu diskutieren, womit der Rathauschef einer Bitte von mehreren Stettener Frauen nachkam.
Einleitend berichtete Stadtrat Eduard Meixner, dass der Spielplatz vor rund 25 Jahren im Rahmen der Flurbereinigung und Dorferneuerung unter Beteiligung der Stadt am Burgweg errichtet wurde und damit Verbesserungen geboten seien.
Der erste Mangel wurde gleich beim Betreten des Spielplatzes deutlich, weil eine Frau mit einem Kinderwagen erst auf den Platz gelangte, nachdem die Umzäunung entfernt wurde. Damit dieses Problem aus der Welt geschafft wird, soll ein Eingangstor angebracht werden.
Weiter wurde beanstandet, dass die Metallrutsche im Sommer durch die Sonneneinstrahlung zu heiß wird und die Plattform am Ende des Aufstiegs zu schmal ist. Hans Scheumann versprach hier Abhilfe zu schaffen und die Rutsche zu drehen, falls nicht eine Rutsche in ein Multifunktionsgerät integriert wird. Auch mit der Wippe waren die Kinder nicht mehr zufrieden, weil durch eine zu schwache Dämpfung der Aufschlag auf den Boden zu stark ist.
Weiter wird zu der vorhandenen Schaukel noch eine Kleinkinderschaukel gewünscht. Um den Sandkasten nicht zu einem Katzenklo verkommen zu lassen, schlug eine Frau eine Abdeckung vor, die auch als Sonnenschutz eingesetzt werden könnte. Das unansehnlich gewordene Federwipptier aus Holz soll durch ein neues ersetzt und ein weiteres für Kleinkinder angeschafft werden. Erhalten bleibt das Karussell. Auf Vorschlag der Kinder soll das beliebte Spielhaus bunt gestrichen werden. Einige Kinder möchten sogar selbst als Maler in Aktion treten.
Schließlich soll die den Platz einrahmende, ausladende Hecke etwas zurückgenommen werden, aber als Windschutz erhalten bleiben. Zur Abschlussbesprechung begaben sich dann alle Teilnehmer in den Gemeinschaftsraum der Vereine im ehemaligen Gemeindehaus.
Der Bürgermeister bedankte sich bei den Kindern und deren Eltern für die vielen Impulse, die in die Planung des umzugestaltenden Spielplatzes mit eingebracht werden würden. Die fertige Planung wolle man nochmals vor Ort besprechen.