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Bad Kissingen

Als Gioacchino Rossini an der Orgel

Mit den beiden Konzerten "Rossini gibt sich die Ehre" am vergangenen Wochenende in der Herz-Jesu-Stadtpfarrkirche hat sich der italienische Komponist Gioacchino Rossini alias Burkhard Ascherl in die H...
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Mit den beiden Konzerten "Rossini gibt sich die Ehre" am vergangenen Wochenende in der Herz-Jesu-Stadtpfarrkirche hat sich der italienische Komponist Gioacchino Rossini alias Burkhard Ascherl in die Herzen der Zuhörer gespielt. Der Konzert-Bolero von Louis J. A. Lefébure-Wély, der im 19. Jahrhundert in Paris als Komponist große Popularität genoss, war das Entree zu einem Orgelkonzert. Im Anschluss folgte ein ganze Reihe Melodien aus der Welt der Oper, wie die Ouverture zu Mozarts Zauberflöte, Verdis Vorspiel zu "La Traviata" und die Arie "La Donna e mobile" aus "Rigoletto" sowie die nicht weniger berühmte Arie des Toreador aus Bizets Oper "Carmen". Padre Davide da Bergamo war Klostermönch in Norditalien und übertrug den Opernstil seiner Zeit auf die Orgel. Mit dessen Sinfonia in D-Dur ließ Burkhard Ascherl seiner Spielfreude freien Lauf und in Johann Strauß‘ Walzer "Rosen aus dem Süden" nutzte er die Farbenvielfalt seiner Schuke-Orgel. Rossinis Ouverture zu "Der Barbier von Sevilla" zählt zu den beliebtesten Stücken des Meisters. Für den langanhaltenden Beifall bedankte sich der Interpret mit dem Radetzky-Marsch von Johann Strauß Vater, bei dem das Publikum spontan mitklatschte. red/Foto: Werner Nöth