"In drei Stunden steht unsere Dorfkrippe, denn 15 Leute aus dem Dorf packen mit an. Dann gibt's eine Brotzeit", Alfred Eichelmann strahlt und lacht, als er das erzählt. Er ist mit seiner Frau Anette als Vorsitzende des Pfarrgemeinderates im Jahre 2012 Ideengeber der Weihnachtskrippe in Prappach gewesen, und deswegen freut ihn besonders, dass die Dorfkrippe in dem Haßfurter Stadtteil inzwischen zu einem Gemeinschaftswerk geworden ist, das alle Dorfbewohner berührt und in Bewegung hält. Jung und Alt, Mitglieder des Frauenbundes und des Seniorenclubs unterstützen seitdem Jahr für Jahr - auch mit Spenden - die notwendigen Reparaturarbeiten und den weiteren Ausbau der Krippe auf dem Dorfplatz unterhalb der Kirche. Ein vorweihnachtlicher Dorfbasar hat vor zwei Jahren auch einen Beitrag zum Krippenbau erbracht.


Weitere Figuren entstehen

Für 2017 ist die Gestaltung des Verkündigungsengels bei den Hirten auf dem Feld geplant. Einzelne Formteile wie Gesichtsmasken, Augen und Hände werden aus dem Fachandel bezogen, in eine Form mit Draht verflochten, mit Pappmachee überzogen und bemalt. Dabei achten die freiwilligen Gestalter zum Beispiel immer auf die ausgewogenenen Größenverhältnisse der heiligen Familie und der Tiere.
Dazu ist viel Eigenarbeit der Ehrenamtlichen über Wochen hinweg gefragt. In den nächsten Tagen werden die Heiligen Drei Könige in Prappach dem Gottessohn ihre Aufwartung machen und ihre Gaben bringen: Gold, Weihrauch und Myrrhe. Der Stern über dem Stall zeigt ihnen schon jetzt den Weg. as