Eine große Anziehungskraft auf alle Besucher der Kirchweih übt das Entenrennen des Bürgervereins "Lebendiges Redwitz" aus. Wenn sich die Kirchweihbesucher in Richtung zur alten Rodachbrücke in Bewegung setzen, ist das das sichere Zeichen, dass der Start des Entenrennens unmittelbar bevorsteht. 400 quietschgelbe Plastikenten wurden am alten Brauhaus in die Rodach entlassen und auf ihren Weg flussabwärts geschickt. Bereits am Vormittag bildete sich eine langen Schlange am Stand des Bürgervereins. Groß war die Nachfrage, um sich eine Patenschaft für eine Ente bzw. eine Nummer zu sichern. Es dauerte gar nicht so lange, bis es hieß: "Leider ausverkauft." Wegen der Strömung brauchte die erste Ente nur 4:30 Minuten, um den Zieltrichter zu erreichen. Damit wurde die Zeit aus dem vergangenen Jahr um rund zweieinhalb Minuten unterboten. Vorsitzender Stephan Arndt nahm die Enten der Reihe nach in Empfang und gab deren Startnummern an die Helfer am Ufer weiter. Ente um Ente trudelte nun ein und reihte sich am Zieleinlauf auf. Auf dem Marktplatz vollzog zweiter Vorsitzender Jürgen Gäbelein die Siegerehrung. Für die ersten drei Plätze gab es Gutscheine der Werbegemeinschaft im Wert von 50 bis 100 Euro. Foto: Thomas Micheel